Emile-Bethouart-Steg II.

Nun hat auch die JVP erkannt, dass der Emile-Bethouart-Steg eine wichtige Radwegverbindung ist ().

Aber es geht jetzt nicht darum, wer als erster das Thema zur Sprache gebracht hat, sondern wie wir zu einer Lösung kommen.

Problem Richtlinien: Dieses Regelwerk gibt vor, wie was gebaut werden soll. Wenn die Richtlinien auf Punkt und Beistrich für alles umgesetzt werden müssten, dann könnten wir Innsbruck zumachen. Das Regelwerk beschäftigt sich auch nicht mit denkmalgeschützten Stegen und, wie ich in Erfahrung bringen konnte, wollen die MacherInnen des Regelwerks auch nicht alles ins Detail ausarbeiten, Ausnahmen sind sogar erwünscht. Werden die Richtlinien also als Ausrede fürs Nichthandeln verwendet?

Klar ist auch, dass aufgrund der Nähe des Altersheimes sich mehr alte Leute auf dem Steg tümmeln, als anderswo. Wird hier ein Generationenkonflikt herbeigeredet, der so gar nicht existiert? Ich bezweifle stark, dass bei Freigabe des Steges plötzlich der Run entsteht und alle RadfahrerInnen sich auf den Steg stürzen und die alten Menschen niederfahren.

Problem Denkmalamt: Was hat die Stadtregierung nicht schon alles gegen den Willen des Denkmalamtes in den letzten Jahren durchgesetzt. Und bei diesem Steg soll plötzlich das Denkmalamt der große Verhinderer sein? Das glaub i jetzt nit.

Bin ich jetzt zu blauäugig? Es wird sich doch eine Lösung finden lassen? Was meint ihr? 



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