Graßmayrkreuzung – die andere Sicht 3

Wenn die A12 als Grobverteiler herangezogen wird, der Südring zurückgestuft wird auf die Feinverteilfunktion und eine Ringtram die Mobilität erhöht und beschleunigt, dürfen die RadfahrerInnen nicht fehlen.
Im Bauprojekt kommen RadfahrerInnen am Rande vor. Sie sollen über einen Kreisel von der Olympiabrücke unter dieser dann durchgeführt werden und landen dann im geplanten Gewerbegebiet Karmeliter. Ein sicherer Radweg zum Bahnhof ist nicht vorgesehen. Von dort geht es weiter Richtung Westen bis zur Neuhauserstraße. Dort endet der Radweg im Nichts. In die Neuhauserstraße dürfen sie nicht, weil Einbahn. Diese Verbindung wird nicht geöffnet. Oder sie dürfen sich weiter Richtung Westen am Südring mit den AutofahrerInnen herumschlagen. Keine wahrlich gute Option.
Auf unsere Frage, warum die AutofahrerInnen nicht auf die A12 gebracht werden, wurde uns die Unmöglichkeit dessen mit der großen Umwegsensibilität der AutofahrerInnen erklärt. Und was ist mit RadfahrerInnen? Die verbrauchen schließlich ihre eigene Energie und treten nicht einfach ins Gaspedal. Conclusio aus diesem Denken: die Umwegsensibiltät der AutofahrerInnen ist dermaßen hoh und führt zu großem Leid und Ungemach, dass diese eine direkte, komfortable Anbindung unbedingt brauchen. RadfahrerInnen sind in Innsbruck anscheinend eine Randerscheinung und sollen sich gefälligst mit den Brosamen begnügen.

3. Forderung:
Umwegvermeidende Einbindung für RadfahrerInnen und südringbegleitender Radweg.

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