Versteckte Gehwege

In den alten Stadtteilen findet man immer wieder versteckte Verbindungen für FußgängerInnen, die meist nur den dortigen BewohnerInnen bekannt sind. Einen davon findet man in St.Nikolaus. Der Weg führt von der Innallee zur Innstraße. Von dort geht es weiter durch einen Durchgang beim Haus Nr. 79 in die St.-Nikolaus-Gasse, Bäckerbühelgasse, Riedgasse. Eigentlich eine wunderbare fußgängerInnenfreundliche Strecke. Wäre da nicht die Innstraße, die als Durchzugsstraße von Hall bis Zirl mißbraucht wird. Einen gesicherten Übergang, wenigstens in Form eines Zebrastreifens, gibt es nicht. Die Anhaltebereitschaft der AutofahrerInnen tendiert gegen Null, schließlich wohnt eine satte Mehrheit der Durchfahrenden nicht in St.Nikolaus, sondern will nur Stoßstange an Stoßstange durch den schönen Stadtteil fahren. Schade finde ich auch das tote Eck beim Durchgang selbst. Gestaltung in Form eines kleinen Platzes mit Bäumen würde die Aufenthaltsqualität sprunghaft heben.

Zu Fuß gehen verträgt keine Umwege. Daher braucht es hier eine gesicherte Querung. Mein dazugehöriger Gemeinderatsantrag ist eingebracht und wird in der Dezember-Sitzung behandelt. Mal schauen, ob der Slogan der Stadtkoalition "Stadt der kurzen Wege" auch für FußgängerInnen gilt.



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