Graßmayrkreuzung – die andere Sicht 10

Ausgehend von den Kommentaren und Emails, die ich zur Graßmayrkreuzung erhalten habe, möchte ich gerne mit Euch weiterdiskutieren. Mir schwirren da einige, allerdings noch ungeordnete und unvollkommene, Gedanken im Kopf herum.

Die Verkehrsplaner (Innen gab es bei dem Projekt nicht) erkärten im Gemeinderat, dass das einzige Kriterium das "Funktionieren" der Umbaumaßnahme ist. Soweit so gut, aber für wen? Das Projekt weist eklatante Mängel für FußgängerInnen, RadfahrerInnen und Öffi-BenutzerInnen auf. Es ermöglicht andererseits eine schnelle Raumüberwindung für AutofahrerInnen. Die gleiche Distanz soll in kürzerer Zeit überwunden werden. Das ist eine quantitative Betrachtungsweise - es ist die Überwindung einer Strecke in möglichst kurzer Zeit. Dafür braucht es Raum, der anderen Mobilitätsformen abgeht (Planung ist ja nichts anderes als die Zuweisung von Raum an verschiedene TeilnehmerInnen). Die Aufteilung des Raums folgt den Kriterien des Autoverkehrs, alles andere wird an den Rand gedrängt und soll irgendwie zurecht kommen. Wenn man hier dann ein bisschen anstupst, dann bekommt man die kuriosesten Erklärungen.
Übrigens, die Datenbasis, auf die das Funktionieren berechnet wurde, ist knapp 10 Jahre alt.

Das klingt jetzt alles wahrscheinlich noch ziemlich konfus. Helft mir bitte, es zu ordnen.


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