Die bodennahe Vergiftung steigt und steigt

Im Jänner wurden in Innsbruck die Feinstaubbelastung 19x und die Stickstoffdioxidbelastung 8x überschritten. Ein Giftcocktail, der massive Gesundheitsschäden verursacht. Nicht „kann verursachen“, sondern es ist unter der ÄrztInnenschaft schon längst Gewissheit, dass das Wort „kann“ weggelassen werden muss.
Gibt es konkrete Handlungen des Verkehrsstadtrates – nein. Er schwafelt von „sozialverträglichem Autoverkehr“ und puscht den Ausbau der Graßmayrkreuzung. Kann mir bitte jemand erklären, was das Schlagwort „sozialverträglicher Autoverkehr“ heißen soll?

Freie Fahrt für freie BürgerInnen hat einen höheren Stellenwert als unsere Gesundheit. Ich nenne das „gesundheitspolitische Bankrotterklärung“.

Immer wieder wird auch darauf hingewiesen, dass uns die bodennahe Vergiftung einiges an Lebenszeit kosten wird. Sind Tote kein Argument? Nein. Weil, ob wir früher sterben oder nicht, kratzt uns noch reichlich wenig. Wenn es uns dann auch erwischt, ist die Beschwerdestelle nicht weltlich, sodass ein Protest ins Leere läuft.

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