Endlich Gestaltung der südlichen Maria-Theresien-Straße


Die südliche Maria-Theresien-Straße ist noch ein Trauerspiel.

Der nördliche Teil zwischen Annasäule und Altstadt ist nun fast fertig. Dass Messing fleckig wird und Grünspan anlegt, hätte ich den Ausführenden gleich sagen können. Das lernt man in der Schule, sofern man aufgepasst hat. Aber um die geht es hier nicht.
Nun soll im Zuge des Straßenbahn/Regionalbahnausbaus auch gleich der südliche Abschnitt gestaltet werden. Und das ist auch dringend notwendig, damit der südliche Teil im Vergleich zum nördlichen nicht vollkommen abstinkt. Breite Flanierwege geben den Menschen, der Gastronomie und den Geschäften endlich mehr Raum. Aber, schon wieder kein Baum. Mir gehen diese Beton/Stein/Asphaltwüsten schon ziemlich auf den Nerv.
Deshalb werde ich mit meiner Kollegin Uschi Schwarzl versuchen, im heutigen Gemeinderat die Mehrheit für Bäume in der südlichen Maria-Theresien-Straße zu erhalten. Es kann doch wirklich nicht sein, dass PlanerInnen mit Bäumen nicht umgehen können.

Ein mir bekannter Architekt hat meine Frage ob der baumlosen Gestaltung von Straßenzügen und Plätzen geantwortet: „Dieses Retrodesign mit Bezug aufs Mittelalter ist nicht zeitgemäß“ und über die baumlosen Gestaltungen der Plätze in Innsbruck nur den Kopf geschüttelt. Ich finde das eine treffende Aussage.

Wen die Pläne für den im Frühjahr startenden Ausbau des Schienennetzes interessieren, findet sie auf www.ivb.at

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