
Nicht nur, dass bei den Gebäuden der Bruneckerstraße für die Straßenbahn + Regionalbahn ein Pfusch geliefert wird, kann sich unser lieber Verkehrsstadtrat nicht vorstellen, die Linie 3 Richtung Osten zu verlängern (siehe Stadtblattartikel).
Manchmal bin ich mir nicht sicher, ob der Verkehrsstadtrat weiß, worüber er spricht. Die Philippine-Welser-Straße liegt abseits jeder Autostaumöglichkeit, weit im Osten der Stadt. Durch die Einhausung der A12 kann dieser Stadtteil endlich aufatmen und die freien Grundstücke werden mit Sicherheit für den Wohnbau genutzt werden. Aber bereits heute hätte die Linie 3 bei einer Verlängerung in die Philippine-Welser-Straße ein hohes Potential an Fahrgästen.
Der Ausbau der Straßenbahn/Regionalbahn von der Innenstadt Richtung Westen tangiert dieses Gebiet überhaupt nicht. Dass die streckenweise 100 Jahre alten Kanalrohre im Zuge des Ausbaus vorab gemacht werden, ist sinnvoll. Ansonsten hätten wir nach ein paar Jahren schon wieder Baustelle und va. Schienenersatzverkehr.
Die Planungen für die Verlängerung nach Osten liegen schon lange vor. Da braucht es nur mehr minimale Kapazitäten des Amtes für Verkehrsplanung für die Vorgaben zur Baustellabwicklung.
Die Graßmayrkreuzung ist sowieso ein gesondertes Kapitel. Um viele Millionen den Öffentlichen Verkehr auszubauen und gleichzeitig viele Millionen in die Graßmayrkreuzung zu versenken, ist kontraproduktiv. Diese 2 Großbaustellen konkurrenzieren sich - nicht die Verlängerung der Linie 3 Richtung Osten.
Wenn der Verkehrsstadtrat das Pushen des Öffentlichen Verkehrs wirklich ernst meinen würde, müsste die Graßmayrkreuzung auf Eis gelegt werden.

Ich glaube, der Verkehrsstadtrat weiss leider sehr genau, wovon er spricht, seine Gegenargumente dienen IMO nämlich einzig dem politstrategischen Zweck, sich selbst als den Guten hinzustellen, weil er der Bevölkerung ja "eine weitere Baustelle erspart", was völliger Unsinn ist, weil 99% der InnsbruckerInnen eine Baustelle in dieser Anliegerstraße gar nicht bemerken würden.
AntwortenLöschenStellt sich die Frage, wo das Geld hinversickert ist, dass für diese an sich baureife Verlängerung ja eigentlich schon vorhanden gewesen sein müsste. Soll es etwa gar in den verpfuschten Bruneckerstraßen-Deal gesteckt werden? Das könnte bedeuten, dass die Amraser, geht es nach Peer, bis zum St.- Nimmerleins-Tag auf ihre Verlängerung warten dürfen.