Ampelschaltung für FußgängerInnen ändern

Die aktuelle Ampelschaltung benachteiligt die FußgängerInnen. In Rekordzeit sollen sie die Straße queren. Für alte Menschen, für gehbehinderte Menschen und für Kinder ein Ding der Unmöglichkeit. Aber auch für durchschnittliche Erwachsene sind die Grünphasen zu kurz. Auf unsere Nachfrage hin, warum die FußgängerInnen so benachteiligt werden, erhielten wir die lapidare Antwort, dass die AutofahrerInnen sonst aufschreien würden.
Stopp. Wir befinden uns mitten im Zentrum von Innsbruck. Dieser Kreuzungsbereich ist DIE Verbindung für FußgängerInnen von Hötting, Mariahilf und St.Nikolaus in die Innenstadt. Hier müssen die FußgängerInnen bevorzugt behandelt werden und dürfen nicht mit den Krümmeln, die der Autoverkehr noch übrig lässt, abgespeist werden. Die sogenannte Räumphase (Ampel ist bereits auf Rot geschaltet) kennen weder FußgängerInnen noch AutofahrerInnen, sodass es immer wieder zu Konflikten kommt. AutofahrerInnen pöbeln die Menschen auf den Zebrastreifen an, Kinder und alte Menschen trauen sich nicht mehr weiter.
Das gleiche Problem besteht übrigens auch auf der anderen Innseite bei der Ottoburg in die Altstadt. Beide Kreuzungsbereiche sind für AutofahrerInnen günstig, für FußgängerInnen ein reiner Pflanz.



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