Stopp. Wir befinden uns mitten im Zentrum von Innsbruck. Dieser Kreuzungsbereich ist DIE Verbindung für FußgängerInnen von Hötting, Mariahilf und St.Nikolaus in die Innenstadt. Hier müssen die FußgängerInnen bevorzugt behandelt werden und dürfen nicht mit den Krümmeln, die der Autoverkehr noch übrig lässt, abgespeist werden. Die sogenannte Räumphase (Ampel ist bereits auf Rot geschaltet) kennen weder FußgängerInnen noch AutofahrerInnen, sodass es immer wieder zu Konflikten kommt. AutofahrerInnen pöbeln die Menschen auf den Zebrastreifen an, Kinder und alte Menschen trauen sich nicht mehr weiter.
Das gleiche Problem besteht übrigens auch auf der anderen Innseite bei der Ottoburg in die Altstadt. Beide Kreuzungsbereiche sind für AutofahrerInnen günstig, für FußgängerInnen ein reiner Pflanz.

Also ich gehe oft ca. 30 m vor oder nach der Ampel über die Straße; das ist nach STVO zulässig.
AntwortenLöschenWenn ich hingegen schlafe und versehentlich zum Schutzweg gehe und die Ampelanforderung drücke, dann warte ich so lange, dass ich meist zu gehen vergesse wenns Grün wird und knapp noch rüberkomm. Nach dem Queren drück ich gleich wieder die Anforderung - es kommen eh immer wieder Fußgänger.
Am besten wäre eine Ampel, die permanent Achtung für den Straßenverkehr blinkt und sofort umspringt, wenn man die Fußgängerquerung anfordert. In Skandinavien kann man das auch.
PS. Dieser Kommentar gilt v.a. für die Anforderungsampel am Innsteg - das wird erst im May wichtig.
AntwortenLöschenJa genau - das wäre überhaupt eine gute Idee für alle Innenstadtkreuzungen. Grundstellung der Ampelsignale immer "Gelb blinken", durch die Schutzwege wäre so grundsätzlich immer frei für FußgängerInnen, diese können sich aber auch Grün anfordern, wie das dann auch die Öffis können sollten. Find' ich eine super Idee, wenn das gesetzlich machbar ist!
AntwortenLöschendie innstegkreuzung nervt mich ganz gewaltig. die erklärung für die lange wartephase ist, dass die ampel bei der ottoburg mit der ampel bei der tschurschtenthalstraße auf einer grünen welle liegt. 3x darf man nun raten, für wen die grüne welle programmiert ist. ärgerlich, aber ich bleib weiterhin lästig. ich will dort nämlich eine lisa-ampel (in dem fall ists dann eine sonja-ampel). in graz hatten sie nämlich das gleiche dilemma. nun ist es so, dass untertags die anmeldung für fußgängerInnen max. 30 sec dauert und am abend/in der nacht dauergrün für fußgängerInnen und die autofahrerInnen melden sich über eine induktionsschleife an.
AntwortenLöschenDas Konzept der "Grünen Welle" für den mIV stammt sowieso aus längst vergangener Zeit und gehört längst gekübelt, allein schon weil der ÖV sich verzögerungsfrei Einstiege holen können soll und damit jede "Grüne Welle" unterbricht.
AntwortenLöschenIst es die Nicht-Sensibilität der GRInnen StRInnen
AntwortenLöschenfür Anleigen der BürgerInnen oder die Sturheit und fehlende Motivation vieler Bemamtinnen, die Lösungen verhindert (blinlende Ampeln z.B.,etc),
die anderswo klaglos funktionieren.
beides. das auto ist das heiligtum, wer zu fuß geht, ist selber schuld.
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