Kaufen, kaufen, kaufen




Heute eröffnete das neue Kaufhaus Tyrol. Was da abgegangen ist, versteh ich nicht. Menschen warten wirklich, um sich dem Konsumrausch hinzugeben? Und wenn ich was geschenkt bekommen hätte, ich stell mich doch nicht an, um in ein Kaufhaus zu gelangen. Ich tick da offensichtlich anders.
Von kleineren Verkehrsstaus zu sprechen, finde ich auch putzig. Auf meinem Weg Richtung Stift Wilten (mit dem Radl) quälte ich mich durch blockierende und im Schritttempo fahrende Autoschlangen. Bei meiner Rückfahrt ins Stadtbüro zog sich ein Blechhaufenwurm von der Graßmayrkreuzung bis in die Landhaustiefgarage. Gut, gegen die Staus der Südosttangente ist das natürlich eine Lächerlichkeit. Für die Menschen entlang der Leopoldstraße aber sicher kein Vergnügen.
Wie auf den Fotos ersichtlich, kamen aber nicht alle mit ihren Kisten. Sie zogen eine umweltfreundlichere Fortbewegung vor. Wie der RadfahrerInnenansturm aber zukünftig bewältigt werden soll, bleibt in den Tiefen des Tiefbauamtes verborgen.
Die ersten Tage sind natürlich nicht als üblich einzustufen. Trotzdem ist jetzt genaue Beobachtung und Dokumentation notwendig, um etwaige autoverkehrsberuhigende Maßnahmen treffen zu können. Schließlich soll den FußgängerInnen, RadfahrerInnen und Öffi-BenutzerInnen nicht über die Füße gefahren werden.

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