Geschafft - Freizeitticket für Kinder und Jugendliche wird eingeführt


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Lang lang ist es her, da beantragte ich eine "Nachmittagsbildungskarte" für Kinder und Jugendliche zur Benützung der IVB (Herbst 2008). Derzeit ist es so, dass Kinder und Jugendliche ohne SchülerInnen-/Lehrlingsfreifahrt nur einen begünstigten 4-Fahrten-Schein kaufen konnten, um von A nach B zu kommen. Mehrmals pro Woche getätigte Fahrten zu Sportvereinen und/oder Musikschule und/oder Freunde besuchen gingen da ganz schön ins Geld. Gerade in Innsbruck mit seinem dichten Netz an Schulen benachteiligte Kinder und Jugendliche, die ihre Ausbildungsstätte innerhalb der 2-Kilometer-Grenze hatten. Die Überschreitung der 2-Kilometer-Grenze ist Vorraussetzung, um in den Genuss der SchülerInnen-/Lehrlingsfreifahrt des Bundes zu kommen.
Wien hat dafür schon lange die "Nachmittagsbildungskarte". Die ist zwar erst ab 13 Uhr gültig, sollte aber ausreichend sein. Die 13-Uhr-Gültigkeit ist notwendig, damit der Bund nicht bei der SchülerInnen-/Lehrlingsfreifahrt aussteigt. Der sagt nämlich, wenn eine Stadt es sich leisten kann, den Kindern und Jugendlichen vergünstigte Tickets bereits am Vormittag zu bieten, bekommt kein Geld von uns. Mei, der Bund ist halt bisschen kompliziert. Da die Kids ja eh in der Schule oder im Lehrbetrieb sind, ist es auch wurscht, dass das Ticket erst ab 13 Uhr gilt.

Nun führt auch die IVB für die Kernzone Innsbruck ein sogenanntes "Freizeitticket" ein - gültig ab 13 Uhr, am Wochenende, in den Ferien und für den Nightliner. Geben wird es Wochen-, Monats-, 1/2Jahres- und Jahrestickets. Das Jahresticket wird 160 Euro kosten.

So die Behörde will, können Kids ab Herbst 2010 das vergünstigte Ticket erwerben.

2 Kommentare:

  1. Sonja Pitscheider
    rein prinzipiell war es schon richtig, die ikb auf solide beine zu stellen. was wallnöfer (nun tiwag) mit den ehemals stadtwerken aufgeführt hat, geht ja auf keine kuhhaut. im vertrag zwischen stadt und ikb steht dezidiert drinn, dass die ikb gegenüber der stadt auskunftspflichtig wäre. die ikb versteckt sich aber immer hinter dem aktiengesellschaftsrecht. und so lange die mehrheit (FI, ÖVP,SPÖ) das deckt, bekommen wir keinerlei auskunft. und da kein grüner im aufsichtsrat sitzt, bekommen wir nichts.
    25. Mai um 09:38

    Hans-Martin Meyer
    Solide“ Basis bedeutete höhere „Entgelte“(vormals Tarife) für ausgegliederte kommunale Dienstleistungen, verbunden mit „Rationalisierungen“ durch „Personalabbau“. Wenn das
    GRÜNE Positionen sind, was ist dann „neoliberal“? Die Frau StRin Maga Schwarzl Hätte schon die Möglichkeit, die Einhaltung der Verträge zu verlangen und Informationen
    Einzuholen.(z.B. bei „Entgeltanpassungen“, unsinnigen Projekten, Versäumnissen )
    So ist von SP Seite folgendes zu hören:“ "Es ist uns selbstverständlich bewusst, dass es auch bei der IKB in Sachen Anlagen bzw. Vermögensverschiebungen
    Fehlentscheidungen gegeben hat".
    25. Mai um
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  2. das ist nicht nur der spö bewusst, sondern auch unsere kritik. cbl-geschäfte sind eine zockerpartie, wo einige wenige auf kosten der allgemeinheit verdient haben und noch immer verdienen. für die vormals schlampige, verbeamtete ikb zahlen wir heute noch. million an euros an rücklagen für die pensionen, die damals einfach gespart wurden, stehen heute nicht für investitionen zu verfügung. und, ehrlich gesagt, wir brauchen keine verbeamtete ikb, sondern einen betrieb, für den service kein fremdwort ist. es gibt nach wie vor 2 dienstrechte bei den ausgelagerten betrieben - die alten dienstrechte (= beamte, die übernommen wurden) und die neuen (die nach der ausgliederung eingestellt wurden).
    die neuinvestionen ins kanalsystem haben schon ihren grund. im innerstädtischen bereich ist der großteil knapp 100 jahre alt. außerdem wurde sehr viel neuer wohnraum in den letzten jahrzehnten geschaffen, sodass die dimensionen der rohre nicht mehr passen. vor 100 jahren musste die damalige generation zahlen, für die sanierung müssen jetzt wir zahlen.
    ja, wir haben die möglichkeit, die einhaltung der verträge zu verlangen und wir tun es auch. wir sind 8 von 40 gemeinderätInnen. wenn die mehrheit nicht will, dann geht gar nichts. die spö jammert auf ihrer homepage ob der fehlentscheidungen. handeln ist gefragt, aber wenn es darum geht, position zu beziehen, fällt die innsbrucker spö im liegen um.
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