Forstbewirtschaftung in der Stadt




Entlang des Inns wurde mit dem Totschlagargument "Hochwasserschutz" radikal geholzt. Nun auch entlang der Igler Straße mit dem anderen Totschlagargument "Verkehrssicherheit". Was allerdings Schlägerungen bis 50 Meter von der Straße entfernt mit der Verkehrssicherheit zu tun haben sollen, ist mir schleierhaft. Vielleicht befürchtet das Forstamt, dass sich Bäume von selbst auf die Straße werfen.

Forstwirtschaftlich gesehen handelt das Forstamt richtig. Nur, wir befinden uns in einer Stadt und nicht im Wald. Die AnrainerInnen und Erholungssuchenden sind zu recht verärgert und erbost. Im städtischen Umfeld muss eine andere Bewertung der zu bewirtschafteten Flächen her. Wir brauchen eine naturnahe Holzwirtschaft und einen sensiblen Umgang mit unserer Umwelt.

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