Mehr Mut für Totalsperre

Seit der Sperre der Bruneckerkreuzung herrscht rund um diese das Staugeschehen. Der Autoverkehr wird in untergeordnete Straßenzüge umgeleitet. Der Öffentliche Verkehr steckt mitten drinn. Das heißt für Fahrgäste große Verspätungen, den FahrerInnen kostet es Nerven und ihre Pausen. Die FahrerInnen tragen eine große Verantwortung für die Fahrgäste und ich bin dagegen, dass die autofreundliche Umleitungspolitik des Stadtrates Peer auf Kosten der Sicherheit der Fahrgäste geht. Die IVB pfeift aus dem letzten Loch, weil sie alles einsetzen muss, um nur annähernd die Stauverspätungen aufzufangen.
Die nächste Idee der kleinkarierten autofreundlichen Verkehrspolitik lässt ja noch auf sich warten. Nach Schulende wird der Autoverkehr durch die Angerzellgasse in die Museumstraße gelenkt. Was das für die Hauptachse des Öffentlichen Verkehrs heißt, kann sich jedeR selbst ausmalen.
Die Stadt Innsbruck steckt viel Geld in den Ausbau des Öffentlichen Verkehrs hinein. Was mit dieser ängstlichen Umleitungspolitik jetzt passiert, ist kontraproduktiv. Zuerst muss die störungsfreie Umleitung für den Öffi geplant werden, was dann noch übrig bleibt, kann dem Autoverkehr zu gute kommen. Nur ein großräumige Umleitung des Autoverkehrs ist ein starkes Signal pro Öffentlichen Verkehr.

Und weil wir gerade beim Schulende sind: Herr Peer, setzen, fünf.

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