Aktion Bruneckerkreuzung



Heute konnten wir kurzfristig auf die Gefahr bei der Bruneckerkreuzung für RadfahrerInnen aufmerksam machen. Kurz deswegen, weil nach 15 Minuten die Polizei da war und uns von der Fahrbahn scheuchte. Allerdings hatte sie großes Verständnis für unsere kleine Absperrung.

Die Sachlage ist so: Stadtauswärts können RadfahrerInnen gemeinsam den Weg mit FußgängerInnen benutzen. Geht aber in Realität schwer, weil viele FußgängerInnen sind. Als Ausweichmöglichkeit dachte sich Verkehrsstadtrat Peer, dass die RadfahrerInnen ja auf der viel zu engen Fahrbahn sich mit den AutofahrerInnen herumärgern dürfen. Am Ende des Viaduktbogens, wo die wichtige Radachse zum Sillpark abzweigt, wissen die RadfahrerInnen nicht, wo sie stehenbleiben sollen, weil es keine sichere Aufstellfläche gibt.

In der Theorie war der Plan ja nett, nur in der Praxis funktioniert er nicht und ist viel zu gefährlich.

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