Grüne Vernetzung wichtig



Bei Johann Padutsch in Salzburg

2x im Jahr treffen sich Stadtgrüne mit Schwerpunkt Mobilität in Salzburg. Mit dabei sind immer Bregenz, Innsbruck, Salzburg, Graz und Wien (Linz ist leider seit der letzten Wahl nicht mehr dabei. Mit Jürgen Himmelbauer verlor unser Vernetzungstreffen einen kompetenten Mobilitätsexperten).
Vor allem in Salzburg und Graz sieht man, was grüne Regierungsbeteiligung im Bereich der Mobilität für Verbesserungen bringt. In Graz entsteht Shared Space (auch Begegnungszone) genannt. Der Experte, der auch Gleinstetten (vielleicht bekannt aus den Medien) begleitet und umgesetzt hat, war bei unserem letzten Treffen dabei und plauderte aus dem Nähkästchen. Was ist gut gelaufen, was war schwierig, wie wird die neue Straße in Gleinstetten von den Menschen angenommen. Im Mittelpunkt von Shared Space steht immer der Mensch und daran wird die Planung ausgerichtet. Nebstbei wird an einem Wohnprojekt gebastelt, das die leidige Stellplatzverordnung außer Kraft setzen will.
In Salzburg selbst gab es helle Aufregung ob der Wünsche der Stadtbus AG, die der grüne Planungsstadtrat Johann Padutsch aufgemuntert hat, zusammenzuschreiben, wie der Öffentliche Verkehr effizient, pünktlich und zuverlässig durch Salzburg Stadt zu bringen ist. Die Busse stehen im Autostau (so wie in Innsbruck) und kommen nicht vom Fleck. Als erste Maßnahme werden 8 neue Busspuren eingerichtet und die Ampeln auf die Bedürfnisse der Fahrgäste umgestellt, damit keine Verspätungen mehr bei Ampeln angehäuft werden.
In Salzburg gibt es, nebst einen Radverkehrsbeauftragten, der über ein eigenes Budget verfügt und nicht so wie bei uns, eine Bittstellerrolle hat, auch einen Fußverkehrsbeauftragten. Sein erstes Projekt ist das Andräviertel, wo mit BürgerInnen vor Ort abgecheckt wird, was FußgängerInnen brauchen. Ziel ist, die Fußverkehrsstruktur zu verbessern.

Grüne Regierungsbeteiligung bringt's. Und Mobilität ist nur ein kleiner Ausschnitt dessen, was Grüne für die Menschen umsetzen.

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