Ich kandidiere

2006 kandidierte ich das erste Mal für die Innsbrucker Grünen. Nun bewerbe ich mich als Spitzenkandidatin für die Wahl 2012. Mein ureigenster Grund, warum ich antrete, ist mein Sohn Matthias. Ich habe den Auftrag bekommen, die „Drüberhetzampeln“ (© Matthias) so zu ändern, dass auch Kinder gemütlich die Straße queren können.

Mein Matthias ist sowieso meine innere Antriebsfeder und einer meiner besten Berater. Achtsam sein, Verantwortung übernehmen und miteinander Lösungen finden ebnet der nächsten Generation den Weg für eine gesunde Umwelt, für soziale Sicherheit und für Gerechtigkeit.

Bekannt bin ich im unermüdlichen Einsatz für Alle, die zu Fuß gehen, Rad fahren oder mit Bus und Straßenbahn unterwegs sind. Ich möchte den Platz wieder für Menschen zurückgewinnen, für ein gemeinsames Miteinander. Das hat seinen Grund. Ich bin davon überzeugt, dass Mobilität eine zutiefst soziale Frage ist. Jede und Jeder von uns, ob jung, ob alt, ob groß oder klein, soll die Möglichkeit haben, von A nach B zu kommen, unabhängig von der Geldtasche und frei von Barrieren. Wir brauchen schlicht und einfach mehr Platz - Platz fürs Quatschen und Tratschen, für Parkbänke zum Ausruhen, für Bäume.

Miteinander fair sein und respektvoll miteinander umgehen, ist für mich das Um und Auf, Integration der verschiedensten Menschen mit ihren unterschiedlichsten Bedürfnissen zu erreichen. Auf der Straße, in unseren Schulen, beim Wohnen. Ich will kein „Nach-unten-Treten“ und „drüberfahren“, das macht uns nur alle ärmer. Daher gilt mein Einsatz den Menschen, die wenig Möglichkeit haben, ihre Stimme lautstark zu erheben.

Wir benötigen neue Bilder in unseren Köpfen. Und wir müssen uns stetig die Frage stellen: Was brauchen wir jetzt und was braucht die nächste Generation? Wir müssen verantwortungsvoll mit den Ressourcen umgehen, wir brauchen faire Teilhabe und gerechte Verteilung.

Machen wir Innsbruck ein Stück grüner.

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