So schnell kann's gehen - SPÖ-Chef Gschwentner und der Piz Val Gronda

Interessant, wie SPÖ-Chef Gschwentner sich dreht und wendet. Noch am 14.10. ließ er über die Tiroler Tageszeitung dem Landesumweltanwalt zwischen den Zeilen ausrichten, sein Engagement zurückzufahren:

"Ungewöhnlich heftige Kritik an Landesumweltanwalt Johannes Kostenzer teilt in diesem Zusammenhang das für Naturschutz zuständige Regierungsmitglied LHStv. Hannes Gschwentner aus: „Es hat den Anschein, dass er seine Energie ausschließlich in dieses Projekt steckt. Der Verdacht liegt nahe, dass er den Weg der Sachlichkeit verlassen hat.“

Und was liest man heute, 8.11., in der TT:

"Kein Verständnis hat Naturschutz- und Umweltreferent Hannes Gschwentner für die heftige Kritik aus Ischgl nach der neuerlichen Ablehnung der Erschließung des Piz Val Gronda. „Auch wenn es ihnen nicht passt: Über den Naturschutz kann man nicht einfach drüberfahren, er zählt schon noch etwas im Land", betont Gschwentner."

Aha. Jetzt doch wieder. Es scheint, dass die Landes-SPÖ gleich tickt wie die Stadt-SPÖ. Auch hier heißts einmal hü und einmal hott, sogar in der gleichen Debatte. Mich freuts natürlich, dass die Berglandschaft geschützt wird. Ischgl wird nicht sterben, nur weil sie die 2 Kilometer neuen Lift nicht bekommen. Die bereits bestehenden 235 Kilometer sind wohl ausreichend.

Wie sich die SPÖ allerdings dreht und wendet, ist schon erstaunlich.

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