SPÖ will Straßenbahnbau stoppen

Im gestrigen Gemeinderat ging es heiß her. Die SPÖ will unbedingt den Straßenbahnbau stoppen und die letzten 6 Monate vor der Wahl keinen Meter Gleis mehr verlegen. Um den Kanalbau kommen sie nicht rum. Das muss die IKB machen, weil a) Wasserrahmenrichtlinie einzuhalten ist und b) Starkregenereignisse zunehmen. Die Innenstadtkanäle sind aber aufgrund ihres Alters (bereits 100 Jahre) nicht auf starke Regengüsse ausgelegt.

An der Gleisverlegung sägt die SPÖ. Ich habe ja schwer im Verdacht, dass die SPÖ die Gleisverlegungen deswegen stoppen will, weil bereits im Budget 2012 zwei Millionen Euro für die Graßmayrkreuzung vorgesehen sind. Und sie erdreistet sich nicht, auch noch öffentlich einen Antrag im gestrigen Gemeinderat zu stellen. Die SPÖ hat sich somit klar ins Eck der Autolobby gestellt. Sie steht für Stau, Abgase und Lärm.



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Baustellen sind nicht angenehm. Daher müssen sie so schnell und effizient als möglich durchgezogen werden, um den InnsbruckerInnen nicht ewig auf den Nerv zu gehen. Die SPÖ will verzögern und verzögern. Mehr denn je braucht es die Grünen, um die Straßenbahn auf Schiene zu bringen.

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