Schilda lässt grüßen - Weg in den Wald endgültig versperrt



Vor Jahren wurde die neue Autobahnabfahrt Innsbruck-Mitte gebaut. Ein beliebter Spazierweg in den angrenzenden Wald war dadurch betroffen. Die UVP schrieb daher vor, eine Unterführung für FußgängerInnen zu bauen, damit die Menschen die neu entstehende Fahrbahn weiterhin queren können. So weit, so gut.
Die Unterführung wurde gebaut. Behinderungen der zu Fuß gehenden bestanden von Anfang an. Der Gehsteig zur Unterführung ist zu schmal und gar nicht als Gehsteig gedacht. Trotz mehrfacher Urgenz meines Kollegen Thomas Carli und mir wurde nichts am Zuweg geändert. FußgängerInnen sollen also zur Unterführung fliegen. Dann kam der nächste Streich. Der Bau wurde nicht gewartet und wucherte zu. Damals machten wir wieder darauf aufmerksam, dass diese Unterführung gefälligst gepflegt werden müsse. Das geschah dann auch. Das mir bis zu den Hüften reichende Gras wurde gemäht.
Damit diese zu Fuß gehenden Gfraster aber nun endgültig ausgeschlossen werden, wurde ein Zaun errichtet. Jetzt heißt es drübersteigen.
Das ganze ist ein einziger Witz. Dieser Weg ist DIE Verbindung zum Wald. Ja natürlich. Man kann einen großen Umweg gehen und zur nächsten Brücke, die über die Autobahn geht, spazieren. Aber hallo. Geht es noch?
Die Leute der UVP gaben die Vorschreibung, diese Verbindung zu erhalten. Die Stadt Innsbruck tut alles, um ein gefahrloses Erreichen des Waldes zu verhindern.

Blog-Archiv