Warten, warten ... zu Fuß gehen ist echt mühsam

TAZ, 30.11.2010 - Berlin:
"Während einer mehrstündigen Beobachtung tagsüber an einem Wochentag gelang es einzig einem Jogger, der sich während der Rotphase in Position brachte und beim Umspringen auf Grün lossprintete, in einem Rutsch und elf Sekunden zum Bahnhofsvorplatz zu gelangen. Die anderen, von Norden kommenden Passanten warteten allesamt auf der Mittelinsel etwa eine Minute und 20 Sekunden. In dieser Zeit schoben sich die Autos dicht an dicht vorbei. Die FußgängerInnen warten in einer Wolke aus Autoabgasen."

Wieso kommt mir das so bekannt vor? Wobei sie in Berlin noch großzügig sind. FußgängerInnen müssen sich mit 1,2 Meter pro Sekunde fortbewegen, um nur annähernd die andere Straßenseite zu erreichen. Bei uns in Innsbruck heißt es schneller sein: 1,5 Meter pro Sekunde.

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