Betrifft Innsbruck


Am 12., 13. und 14. Oktober, gibt es einen sehenswerten Dokumentarfilm im Leokino. Das Innsbrucker Projektteam um Univ.-Prof. Volker Schönwiese wirft anhand des Bildes „Bildnis eines behinderten Mannes“, das im Schloß Ambras zu finden ist, zahlreiche Fragen zu Behinderung und den Blick auf.

Am 12.10. ist das Projektteam anwesend, um den BesucherInnen die, wahrscheinlich, vielen Fragen zu beantworten. Also, kommt vorbei. Beginn: 19.20, Saal 1.

Weitere Infos: http://bidok.uibk.ac.at/projekte/bildnis.htlm

New York - eine interessante Transformation

Öffentlicher Raum mal anders genutzt.

Link:
http://www.flickr.com/photos/nycstreets/sets/72157622973444484/show/

Endlich ein Radweg am Marktplatz



Lange hat es gedauert, aber nun erfolgt der erste Schritt für eine verkehrssichere Anbindung für RadfahrerInnen entlang des Marktplatzes bis rüber zur Innbrücke. Der erste Schritt in die richtige Richtung ist somit erfolgt und wird hoffentlich schnell umgesetzt.
Ein wichtiges Detail dabei: Durch die Definition als Radweg kann zukünftig Veranstaltern am Marktplatz vorgeschrieben werden, dass diese Verkehrsfläche frei zu bleiben hat. Mal schauen, ob es auch so passiert.
Weitere Schritte sind notwendig - Anbindung Richtung Marktgraben und eine gscheite Verbindung innseitig der Markthalle.

Unsere Aktion zur Europäischen Mobilitätswoche



Während sich LH-STv. Steixner und Noch-Verkehrsstadtrat Peer mit ihrem Fotowettbewerb zum Autofreien Tag 2010 im hintersten Eck des Bürgerservices, Rathausgalerien, versteckten, begrünten wir einen Tag vorher ein Stück Straße. Gemütliche Musik lud zum Verweilen und Spielen ein. Was ein Stück Rasen gleich ausmacht. Nächstes Jahr hoffentlich wieder und größer.

FußgängerInnen wieder mal benachteiligt



Kaum ist die Bruneckerkreuzung für den Autoverkehr geöffnet, müssen sich FußgängerInnen noch mehr gedulden als während der Bauphase. Die ersten Tage waren die Ampeln überhaupt so eingestellt, dass sich zu Fuß gehende Menschen anzumelden hatten (ist eigentlich nur für die Nachtstunden gedacht gewesen). Aber nicht nur das war und ist ärgerlich.

Am meisten nervt mich, dass schon wieder ein wichtiger Kreuzungspunkt für FußgängerInnen als Schnelldurchlauf programmiert wurde. Mein Sohn hat ein hübsches Wort dafür kreiert: "Drüberhetzampel". Das trifft den momentanen Zustand punktgenau.

Raumordnung NEU

Die Raumordnung ist eine sperrige Materie und das Lesen mühsam, aber notwendig. Und weil es so mühsam ist, dachten sich die Verantwortlichen beim Land Tirol, dass es eh niemand lesen, geschweige denn Stellungnahmen abliefern wird. Nun, die Stadt Innsbruck gab eine ab und was les ich da:

"Im Sinne der Förderung der Verkehrsmittel des Umweltverbundes - hier des nicht motorisierten Verkehrs - sollte nicht die Festlegung von KFZ-Abstellplätzen obligatorisch sein, sondern im Gegenteil die von Fahrrad-Abstellmöglichkeiten. Damit könnte sicher gestellt werden, dass landesweit die Notwendigkeit und die nötige Zahl der Radabstellmöglichkeiten mit Unterstützung von Fachleuten erhoben wird ... Umgekehrt sollte es ermöglicht werden, unter bestimmten Voraussetzungen Anlagen zu errichten, die für den motorisierten Individualverkehr (MIV) nur über Ladezonen und Behinderten-Stellplätze verfügen, im Übrigen aber zum Parken der KFZ ein weiter entfernter Sammelparkplatz oder eine Sammelgarage abgeboten wird, z.B. an der Bushaltestelle."

Das harte Bretter bohren scheint Wirkung zu zeigen.

Wir begrünen die Straße




Klein und fein, mit angenehmer Musik, machen wir darauf aufmerksam, dass Mobilität NICHT automatisch Auto heißen muss. Schaut vorbei!

Wie lebendig kann eine Stadt sein?



Vergangenen Mai organisierte "fairkehr" in Salzburg ein tolles Fest und gestaltete den öffentlichen Raum um. Ich leite die Fragen, die mit dieser Aktion an die teilnehmenden und vorbeikommenden Menschen gestellt wurden, weiter.

Diese Fragen müssen auch in Innsbruck gestellt werden:
  • Trägt das Auto wirklich zu hoher Lebensqualität bei?
  • Auf wie viel Lebensqualität verzichten wir durch die heutige Nutzung des Autos?
  • Wieviel Autoverkehr braucht eine lebendige Stadt?
  • Ab welcher Autoverkehrsdichte leidet die Lebendigkeit einer Stadt darunter?
Welche Bedürfnisse stellen wir an unseren öffentlich Raum. Wir, die wir hier leben und wohnen.

Aktion Bruneckerkreuzung



Heute konnten wir kurzfristig auf die Gefahr bei der Bruneckerkreuzung für RadfahrerInnen aufmerksam machen. Kurz deswegen, weil nach 15 Minuten die Polizei da war und uns von der Fahrbahn scheuchte. Allerdings hatte sie großes Verständnis für unsere kleine Absperrung.

Die Sachlage ist so: Stadtauswärts können RadfahrerInnen gemeinsam den Weg mit FußgängerInnen benutzen. Geht aber in Realität schwer, weil viele FußgängerInnen sind. Als Ausweichmöglichkeit dachte sich Verkehrsstadtrat Peer, dass die RadfahrerInnen ja auf der viel zu engen Fahrbahn sich mit den AutofahrerInnen herumärgern dürfen. Am Ende des Viaduktbogens, wo die wichtige Radachse zum Sillpark abzweigt, wissen die RadfahrerInnen nicht, wo sie stehenbleiben sollen, weil es keine sichere Aufstellfläche gibt.

In der Theorie war der Plan ja nett, nur in der Praxis funktioniert er nicht und ist viel zu gefährlich.

Höttinger-Gassen-Fest

Spät aber doch, komme ich dazu, ein paar Impressionen des Höttinger-Gassen-Festes vom 4.9. zu posten. Am lustigsten fand ich ja die improvisierten Bobbycar-Rennen.



Aufregung um Platzverbrauch für die Straßenbahn

Letzte Woche konnte man es groß lesen. AnrainerInnen entlang der Strecke Richtung Höttinger Au für die Straßenbahn beschweren sich ob des Platzverbrauches. Es scheint, als wäre die Straßenbahn daran Schuld. Aber so ist es nicht. Wer die Pläne genau studiert, erkennt, dass der Autoverkehr der Verursacher ist. Das Land Tirol (zuständig, weil Landesstraße) und die Stadt Innsbruck planen an allen Ecken und Enden Abbiegespuren ein. Und dafür braucht es Grundinanspruchnahme. Lassen wir bitte die Kirche im Dorf und schauen genau hin, wer für was die Ursache ist.

Nachmittagsbildungskarte ab Schulbeginn

Für alle, die Kinder haben und immer Taxi spielen haben müssen, gibt es ab Schulbeginn 2010 eine Erleichterung. Für Kids gibt’s dann die „Nachmittagsbildungskarte“ für die Kernzone Innsbruck bei der IVB.
Für alle Details schauen Sie bitte auf der Homepage der IVB vorbei oder erkundigen sich im Infobüro in der Stainerstraße.


Ausbau der Bundesstraße zwischen Rum und Thaur


Im Gegensatz zu allen Bekenntnissen, den Öffentlichen Verkehr zu pushen, steht der im kommenden Jahr geplante Ausbau der B171 von 2 auf 4 Spuren zwischen Thaur und Rum für den Autoverkehr. Das ist das falsche Signal.
Der Ausbau der B171 führt nur kurzfristig zu Entlastungen für die AutofahrerInnen. Der Großraum Innsbruck kann jetzt schon nicht mehr die Menge an Autoverkehr bewältigen. Jeder weitere Ausbau führt nur dazu, dass Staus ein paar hundert Meter weiter verlegt werden, ändert aber nichts an der Grundproblematik selbst – das Zuviel an Autos.
Nur der optimale Ausbau des Öffentliche Verkehrs, der die Menschen in einer angemessenen Zeit von A nach B bringt, kann zu einer Entlastung der Straßen und natürlich der Geldtasche jedes/jeder einzelneN beitragen.
Der projektierte Ausbau der B171 konterkariert leider die Investitionen in den Öffentlichen Verkehr.

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