Ein Bus zum Bergiselmuseum

Gestern abend lud das Stadtblatt zu einer Diskussion, warum der zugesagte Bus plötzlich kein Thema für die Politik mehr sei. Die öffentliche Verkehrserschließung für das Naherholungsgebiet (unabhängig davon, ob man das Musuem besuchen will) sollte eigentlich selbstverständlich sein.
Es war ein trauriges Ping-Pong-Spiel zwischen Stadt und Land. LHStv. Steixner weigert sich, nur einen Cent herauszurücken, Verkehrsstadtrat Pechlaner und Vizebürgermeister Gruber warfen den Ball wieder zurück. Die Stadt Innsbruck wolle nicht die gesamten Kosten zahlen, weil es ausgemacht war, dass Stadt und Land das gemeinsam bestreiten. So ging es die ganze Zeit hin und her.
Der Vertreter der Interessensgemeinschaft Bergisel war zurecht empört, schließlich ist der kleine Stadtteil Bergisel nicht ans öffentliche Verkehrsnetz angebunden. Es geht hier aber nicht nur um die BewohnerInnen des Bergisel, schließlich sollen alle InnsbruckerInnen auf den Hügel kommen können. Wer nicht mehr so gut zu Fuß ist und kein Auto hat oder will, bleibt bei dem derzeitigen Ping-Pong-Spiel ausgeschlossen.

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