Noch was Lustiges aus dem Gemeinderat

Die Aufregung ob des Antrags des Vizebürgermeisters Gruber zur Volksbefragung zum Stadtrecht (so viele hübsche Genetiv) fiel meinen GemeinderatskollegInnen wohl nicht auf, was ich bei meinem Antrag geschrieben habe.

Verkehrsstadtrat Pechlaner möchte ja unbedingt PendlerInnenparkstraßen in Wohngebieten einführen. Da gibt es auch schon Überlegungen, wo überall. Die gesamte Höttinger Au und ein großer Bereich beim Olympiastadion Richtung Bierstindl rüber. Ich finde ja, PendlerInnenparkmöglichkeiten, wenn schon unbedingt notwendig, sollten am Stadtrand gemacht werden. Abgesehen davon, dass der Großteil der Expertisen schon weg von diesem System geht und hin zu Auffangparkplätzen bei S-Bahnen. Damit sollen die Leute aus den Seitentälern die Möglichkeit haben, zu parken (weil Bus in die kleinen Nester sich nicht rentiert) und für die Weiterfahrt den Zug zu nehmen.
Was anderes ist natürlich bei Großstädten, wie Wien. Aber Innsbruck ist ja weit entfernt von einer Großstadt.

Im letzten Gemeinderat stellte ich nun den Antrag, dass von der Möglichkeit, PendlerInnenzonen in Wohngebieten zu errichten Abstand genommen wird und die wertvollen städtischen Flächen (auch die Straße gehört da dazu) besser genutzt werden. Z.B. für das Spielen der Kinder, für Bäume, für Parkbänke zum Plauschen ...

Und, der Antrag ging mit Mehrheit durch und wandert nun in den Stadtsenat. Mal schauen, wie die Stellungnahmen der Ämter ausfallen werden. Ich glaub, wir brauchen öfters solche Selbsteinileger von Vizebürgermeister Gruber. Dann schauen sie nicht mehr auf die anderen Sachen.

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