Radabstellverbot in der Maria-Theresien-Straße

Nun wird schon fleißig darüber nachgedacht, auch in der südlichen Maria-Theresien-Straße ein Radabstellverbot zu erlassen.
Wir machen gerade eine Umfrage in der nördlichen Maria-Theresien-Straße, reden mit den Geschäftsleuten und mit Menschen in der Resi, die gerade Zeit haben (also, es ist nicht respräsentativ). Der Haupttenor ist: "Es ist nicht hübsch".
Brauchen wir eine hübsche, aufgeräumte, repräsentative Straße? Soll sie TouristInnen und BesucherInnen aus dem Umland dienen? Oder soll sie für uns InnsbruckerInnen da sein?
Der Wunsch nach hübsch aufgeräumt macht mich stutzig. Ich wünsche mir eine gesamte Maria-Theresien-Straße, die für InnsbruckerInnen ein Anziehungspunkt ist, wo man einkauft, wo man plauscht, wo man sich halt einfach trifft. Und, weil InnsbruckerInnen gern mit dem Rad fahren, auch das Rad abstellbar sein soll.
Ich kann ja jetzt vollkommen falsch liegen. Aber ich werd das Gefühl nicht los, dass die Maria-Theresien-Straße zu einer repräsentativen Straße für den Tourismus hergerichtet werden soll. Da passt auch die Aussage von BMin Oppitz-Plörer, ihr unliebsame Veranstaltungen untersagen zu wollen. Also: Musikkapelle oder Schützen ja, NGOs nein.
Wie seht ihr das?

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