Radabstellverbot in der Maria-Theresien-Straße ist vom Tisch



Nun ist es offiziell. Das Radabstellverbot in der Resi kommt nicht. Hätt mich auch schwer gewundert, wenn das durchgegangen wäre. Da haben sich Vizebürgermeister Gruber und Verkehrsstadtrat Pechlaner einigermaßen verschätzt und hängen wohl immer noch der Verkehrspolitik des letzten Jahrhunderts.
Die Stellungnahmen der verschiedenen Institutionen sind zum Zerkugeln. Ich habe schon lange nicht mehr bei einem Akt so gelacht. Hier ein paar Auszüge:

"Die im Antrag dargestellten Sicherheitsprobleme durch wahllos im Straßenraum abgestellte Räder im Fußgängerzonenbereich der nördlichen Maria-Theresien-Straße können nicht wirklich bestätigt werden, weshalb eher gestalterische und optische Motive für die geforderte Maßnahme vermutet werden."

"Ob Innsbruck mit dem Radabstellverbot auf einer öffentlichen Straße in Österreich eine einmalige Rolle zukäme, habe die Polizei nicht erheben können."

"Diese Maßnahme stehe im Widerspruch zum zeitgemäßen Trend der meisten mitteleuropäischen Städte sowie zeitgemäßen, stadtverkehrsplanerishen Zielsetzungen."

"Offensichtlich werde das Fahrrad als Störung empfunden, was aber nicht einer modernen innerstädtischen Raum- und Verkehrsplanung entspreche."

"Wenn Fahrräder auf den hierfür vorgesehenen ausreichenden Flächen abgestellt seien, sei es nicht nachvollziehbar, in diesem Zusammenhang von einem Wildwuchs zu sprechen."

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