Die Gastronomie und ihre Wünsche

Gastronomievertreter, Wirtschaftskammer und Innenstadtvertreterin unterbreiteten dem Stadtsenat ihre Wünsche zu den Gastgärten.
Sie möchten
  • in der Altstadt auch ihre Bestuhlung stehen lassen können wie in der Maria-Theresien-Straße (in der Maria-Theresien-Straße gibt es allerdings Probleme mit der Reinigung. Manch Gastgartenbetreiber nimmt es nicht so ernst)
  • bereits um 10 uhr vormittags beginnen können (Lieferzeiten gehen bis 10.30 und zur Zeit sehe ich wenig Platz, zwischen den LKW Gastgärten zu stellen)
  • je nach Wetterlage bereits ab 15.1. ihre Gastgärten öffnen können (das dürfte zu Unmut untereinander führen, weil der eine kann - weil sonnig, der andere nicht - weil schattig)
Nun haben die GastrobetreiberInnen und die Wirtschaftskammer die Aufgabe übertragen bekommen, einen Vorschlag auszuarbeiten. Sie müssen mit allen Handelsbetrieben in der Altstadt reden (wegen der Lieferzeiten), sie müssen mit allen Gastrobetrieben reden, wer denn wie und wann den Gastgarten betreiben möchte. Die BewohnerInnen der Altstadt sollten auch einbezogen werden. Da bezweifle ich allerdings, dass das geschieht. Sie können dann 10 Musterbetriebe aussuchen, die in einer Versuchsphase die Bestuhlung stehen lassen dürfen. Diese 10 Musterbetriebe müssen aber auch den benutzten Straßenraum selbst reinigen.

Wünsche, die durchaus zu diskutieren sind, wenn sich die GastrobetreiberInnen einig wären. Augenscheinlich war, dass sie sich untereinander nichts gönnen. Anstatt gemeinsam an kreativen Ideen zu arbeiten, die die Gäste von der Altstadt in die Maria-Theresien-Straße und rundherum begeistern könnten, wird darauf geachtet, dass niemand mehr verdient als der/die andere. Schade.

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