Die Resselstraße und der Gehsteig

Gestern ging mit knapper Mehrheit die Prüfung zur Errichtung eines Gehsteiges entlang der Resselstraße Richtung Kreisverkehr Innsbruck Abfahrt Mitte durch. Die ÖVP-Parteien (FI, Kern-ÖVP und seit neuestem die Liberalen, die mit der Kern-ÖVP nun koppeln) sind dagegen. Warum diese gegen die Sicherheit der Fußgängerinnen und Fußgänger sind, ist mir ein Rätsel. Fakt ist, dass bei Fußballspielen und sonstigen Veranstaltungen in der Olympiahalle die von auswärtskommenden Leute ihre Autos entlang der Igler Straße parken und über die Brücke zur Olympiahalle gehen. Lustig ist ja auch noch, dass bei der Errichtung der Autobahnabfahrt die Auflage war, unter einer der Zubringerstraßen einen FußgängerInnentunnel zu bauen. Der ist unbenützbar, weil er nicht gewartet wird. Weil wiederum kein Gehsteig dort hingeht und sich weder Stadt noch Land dafür zuständig fühlen. Das ist eine Katze-in-den-Schwanz-beißen-Geschichte. Nun tanzen die Leute einfach über den Autobahnzubringer und versuchen im Gänsemarsch über die Brücke zu kommen. Auf einer Strecke, wo die Autofahrerinnen und Autofahrer 50 km/h und mehr fahren. Mal sehen, wie der Prüfantrag behandelt wird - ob gnadenlos versenkt oder doch lösungsorientiert.
Ich bin nicht glücklich darüber, dass die Leute mit dem Auto zu den Veranstaltungen fahren. Wenn ich mir aber die abendlichen Busverbindungen in manche Gemeinden ansehe, wundert es mich nicht.

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