Große Aufregung um Diskussionspapier zur Neuregelung der Kurzparkzonen

Heute stand es en detail in der Tiroler Tageszeitung „Innsbrucker Parkzonen vor Umbruch“. Die Grundlage des Diskussionspapiers ist folgende: Derzeit kontrolliert die group4 die gebührenpflichtige Kurzparkzone. Die Mobile Überwachungsgruppe (MÜG) kontrolliert die gebührenfreien Zonen + Ladezonen + Gehbehindertenparkplätze + AnwohnerInnenparkplätze + Gehsteig- und RadwegparkerInnen innerhalb der gebührenpflichtigen Kurzparkzone. Dh. von 2 veschieden Zuständigen werden die Gebiete kontrolliert. Das soll neu geregelt werden. Dafür braucht es aber eine neue Ausschreibung und die muss gut überlegt sein.

Der Vorschlag lautet:
  • Innere Stadt, Wilten von Bahnhof - Südring - Andreas-Hofer-Straße, St. Nikolaus und Mariahilf zu 120 min, Mo bis Sa, 9-22 uhr zu 1 Euro/halber Stunde
  • der Rest der bestehenden gebührenpflichtigen + gebührenfreien Kurzparkzonen würden zu Parkstraßen, Mo bis Fr, 9-19 Uhr zu 0,50 Euro/halber Stunde (max. 5 Euro/Tag) ohne Zeitlimit
Das hat natürlich verkehrspolitische Auswirkungen und soll und muss diskutiert werden.
Ist das für das Stadtgebiet vernünftig? Ist die streng bewirtschaftete Zone zu groß / zu klein? Sind Parkstraßen in Wohngebieten sinnvoll? Kann man den Straßenraum eigentlich auch anders nutzen (für Bäume, Parkbänke, Radwege ...)?
Ich lade euch ein, Vorschläge einzubringen und euren Ideen freien Lauf zu lassen.

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