Auch Wien hat nervige Ampeln für Gehende

Unter dem Motto „Fußgängergrünzeit zu kurz - Wartezeit zu lang?" startet der Verein walk-space eine Aktion in Wien. Gemeinsam mit der städtischen Abteilung werden die Meldungen der Bürgerinnen und Bürger aufgenommen und dann die 10 nervigsten Ampeln geändert. Das bräuchten wir auch in Innsbruck.



Hier im Bild hab ich die aktuellste nervige Ampel abgelichtet - Ecke Maria-Theresien-Straße/Salurnerstraße. Was jahrzehntelang so funktionierte, musste nun unbedingt mit Ampel geregelt werden. Auf der Tramspur kommen die 3er und die Stubaier daher. Auf der Abbiegespur in die Maria-Theresien-Straße Taxis und zu Lieferzeiten die Menschen, die in der südlichen Maria-Theresien-Straße zu tun haben. Beides hat keine berauschende Frequenz. Vor der Baustelle war es ohne weiteres möglich, diese beiden kurzen Abschnitte mit Blickkontakt zu bewältigen. Nun müssen Gehende lange Wartezeiten ertragen. Gut, der Großteil der Gehenden schüttelt eh den Kopf und marschiert los, aber rein prinzipiell ist es natürlich verboten. Wenn man die Menschen für blöd zu verkaufen beginnt, dann braucht man sich nicht wundern, dass sie sich nicht an vorgegebene Regeln halten.
Ich bin schon dran und habe dem zuständigen Stadtrat ein ausführliches Mail geschrieben. Bin gespannt, welche Antwort ich erhalte.



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