Energieentwicklung in Oberösterreich versus Tirol



Letzten Freitag lud die Grüne Wirtschaft zu einem interessanten Gespräch. Rudi Anschober, Landesrat in Oberösterreich und zuständig für Energieentwicklung, versus Buno Wallnöfer, Chef der TIWAG. Da prallten 2 Welten aufeinander. Der eine, der einen landesweiten Prozess gestartet hatte und der nun in der Umsetzung ist und der andere, der außer Wasserkraft nix sieht.
Und, damit es jetzt kein Missverständnis gibt. In der oberösterreichischen Energieentwicklung ist Wasserkraft selbstverständlich enthalten, es werden sogar Kraftwerke gebaut. Jedoch immer in einem breiten Beteiligungsprozess mit den Leuten vor Ort und so schonend wie möglich für die Natur.
Ein wichtiger Bestandteil der oberösterreichischen Energieentwicklung ist Sanierung und Effizienz. Wir haben nun mal kalte Winter und brauchen warme Wohnungen. Selbst ökologisch gewonnene Energie darf nicht beim Fenster hinausgeheizt werden. So viel könnten wir gar nicht herstellen. Wir brauchen die Energie ja auch noch für andere Sachen - fürs Wirtschaften und für unsere Mobilität. Alles zu Fuß gehen, wird sich halt nit spielen und Treträder fürn Computer auch nicht.
Da haben wir in Tirol noch einen weiten Weg vor uns. Wir müssen alle Energie nutzen - Sonne, Wasser, Biomasse und auch Wind, um aus der Falle Öl, Gas und Atomstrom herauszukommen.

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