Was ist anders in Freiburg?

Nein, nicht dass sie sich vor mehr als 15 Jahren schon auf den Weg gemacht haben, die Energieversorgung auf eigene Füße zu stellen. Auch nicht, dass sie Radfahren forcieren oder ein Regionsticket für den Öffentlichen Verkehr haben, von dem wir nur träumen können.

Es ist das Motto "Geht nit, gibt es nit". Und das bei allen 4 Bürgermeistern (das ist bei uns Stadtrat und von 4 verschiedenen Parteien) und dem Oberbürgermeister (Grün). Klar gäbe es mal Fehler, aber daraus wird gelernt und neu nachgedacht, wie man es zum Wohle der Freiburgerinnen und Freiburger besser machen kann und dann auch umgesetzt. Wenn sich herausstellt, dass die Idee wirklich nicht umsetzbar ist, wird sie nicht versenkt. Es wird nach einem Weg gesucht, wenigstens Teile, die sinnvoll sind, umzusetzen.

Bei uns ist das anders. Zuerst wird mal deponiert "Das geht nicht". In mühsamer Überzeugungsarbeit muss man dann die Bretter vorm Kopf durchbohren, damit etwas Licht die Entscheidungsträger und -trägerinnen trifft. Viel Zeit und Energie geht dabei verloren. Ich wünsch mir in Innsbruck auch so ein aufgeschlossenes Klima.


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