Um was geht es: Wir haben eine Luft zum Davonlaufen. Wir haben es bereits parteiübergreifend geschafft, den Innsbrucker Energieentwicklungsplan auf die Füße zu stellen. Der wurde zwar kurzfristig von Bürgermeisterin Oppitz-Plörer und Vizebürgermeister Gruber verzögert, den Beschluss konnten sie aber nicht mehr verhindern. Dh. die Steuerungsgruppe ist schon am arbeiten, welche Fördermodelle wir in Innsbruck aufsetzen, um die Raumwärme für die Innsbruckerinnen und Innsbrucker zu sichern und langfristig unabhängig von Öl und Gas zu werden. 2012 kann damit gestartet werden, sodass wir über die nächsten Jahre hinweg eine Heizungsdreckschleuder nach der anderen wegbekommen.
Nun braucht es ein parteiübergreifendes Zusammenarbeiten für das komplexe Thema Mobilität. Dabei dürfen die Nachbargemeinden nicht ausgeschlossen werden. Schließlich sind in Innsbruck viele Arbeitsplätze, Ausbildungsstätten und Freizeitmöglichkeiten. Die Leute sollen ja herkommen können.
Die vielen hübschen Statusberichte des Landes Tirol, mit denen man mittlerweile ganze Büroschränke füllen kann, werden uns nicht weiterbringen. Wir müssen Nägel mit Köpfen machen und die Alternativen in Innsbruck und nach/von Innsbruck stärken. Auch bei der Mobilität gilt, dass wir längerfristig unabhängig von der Zapfsäule werden müssen. Ansonsten laufen den Leuten die Kosten davon. Wir können dabei nur gewinnen: gesunde Luft zum Atmen und mehr Geld im Börserl.

"Wir haben eine Luft zum Davonlaufen." Na wenns so schlimm bei uns ist hoffe ich inständig, daß Sie noch genug Luft zum davonlaufen kriegen!
AntwortenLöschenIch bitte um konstruktive Beiträge, sonst kommen wir bei diesem wichtigen Thema nicht weiter.
AntwortenLöschenIch halte diese dumme Feinstaubhysterie für einen absoluten Schwachsinn und ich bin wohl nicht der einzige!
AntwortenLöschenIch hoffe das war konstruktiv genug.
Nun, wenn Sie mir Medizinern reden, würden Sie anders denken.
AntwortenLöschenBlöd nur dass ich selbst Mediziner bin! Und nein nicht in Innsbruck, sondern in einer größeren Stadt...
AntwortenLöschenich finde das thema "feinstaub" auch weit überzogen;
AntwortenLöschenals innsbrucker halte ich es für weit unerträglicher frühmorgens in die stadt zu radeln und dabei schon von piefketratsch umgeben zu sein. dieses idiom macht mich viel gereizter als jedes andere umweltgift. aber auf dem auge sind die grünInnen natürlich blind.
Ist Gas nicht ein sehr effizienter und rußfreier Energieträger? Also ich hab mit meiner Gasheizung bezüglich Staub/Ruß das bessere Gefühl als die behagliche Wärme aus meinem Kachelofen, den ich mit trockenem Buchenholz einheize. Man sollte CO2 Bilanz und Luftgüte nicht so einfach vermischen.
AntwortenLöschenEin erster Schritt wäre: Busse und Taxis sollten gefälligst den Motor ausmachen, wenn sie am Standplatz stehen!
Wieso hat man eigentlich die ,oberleitungsbusse, abgeschafft? Warum setzt nicht die ivb ein zeichen und rüstet z.b.: auf elektro-busse um? Oder gibts sowas noch nicht?
AntwortenLöschentechnisch möglich wäre es schon lange, aber es ist halt auch ein bisschen wille von nöten, dass man etwas weiterbringt.
AntwortenLöschenbeim individualverkehr ist ein schönes beispiel, dass z.b. das land vorarlberg ein drittel des preises jedes elektroautos übernimmt. und das mit einer schwarzen landesregierung...
auch unter medizinern gibt es unterschiedliche meinungen. das geschah und geschieht bei allen giften, die wir einatmen, essen, verbauen. eine uraltgeschichte ist ja zb. Asbest. meine güte, ist da gestritten worden.
AntwortenLöschengas ist rußfrei, ja, wird aber längerfristig sehr teuer werden. deswegen wird auch dieser energieträger beim innsbrucker energieentwicklungsplan berücksichtigt. der energieentwicklungsplan schaut nicht nur auf die ökologische seite, sondern auch auf die soziale.
elektrobusse werden in verschiedenen europäischen städten durchgetestet. sie haben noch ein paar kinderkrankheiten, werden aber sicherlich eine interessante option werden. als im gemeinderat über die bestellungen für die ivb für die nächsten 10 jahre abgestimmt wurde, stellten wir grünen einen abänderungsantrag: der vertrag mit der firma sollte die option enthalten, sobald hybrid- bzw. elektrobusse serienreif sind, umsteigen zu können. der antrag wurde von FI/ÖVP/SPÖ versenkt. die o-busse werden durch die straßenbahn ersetzt. die o-busse fassen die vielen vielen fahrgäste nicht mehr, sodass die straßenbahn das bessere system ist. dass es so lange dauert liegt wiederum an kleinlichen kompetenzstreitereien zwischen land und stadt. während der bauphase hätten sowieso keine o-busse fahren können, weil umleitungsverkehr notwendig ist.
und was sagst du zu den nicht vorhandenen förderungen von stadt und land? so im vergleich zum schwarzen xiberg?
AntwortenLöschenmeinst du in xiberg die "vlotte".
AntwortenLöschenz.b.
AntwortenLöschenansonsten find ichs schon eher traurig, was in tirol passiert, so im vergleich zu den anderen bundesländern. kleiner hinweis:
http://oekonews.at/index.php?mdoc_id=1035191
wenn ich mir aber die themenwahl mach, auch grüner, landespolitiker ansehe, dann wunderts mich nicht, dass nichts weitergeht
die xibergr vlotte ist ein interessantes projekt. das auto wird nicht gekauft, sondern geleast und man muss bei der datenerfassung mitmachen. als zweitauto gilt es nicht. das projekt wird auch vom klima- und energergie-fonds gefördert. nicht gerade billig, aber wenn jemand unbedingt ein auto braucht, ist das zum klassischen leasing eine alternative. in innsbruck bietet die ikb/tiwag elektrodrive-tirol an. da kann man auch elektorautos leasen.
AntwortenLöschenals einzelförderung - à la steuergelder für die autoindustrie - finde ich das nicht vernünftig. die autos werden auch so günstiger. renault kommt 2012 mit interessanten modellen auf den markt. gleich teuer wie sonstige familienschüsseln.
warum als einzelförderung? wenn ich genau definiert habe, dass die förderungen nur für die elektromodelle gelten, dann muss nicht jeder käufer den ganzen bürokratischen semmel selbst machen. den aufwand könnte man den bürgern abnehmen...
AntwortenLöschenund bei den modellen von renault, gibts da förderungen von seiten der stadt oder dem land?