Das Photoalbum "Innsbruck informiert" wurde abgedreht

Im letzten Gemeinderat schlossen sich mehrere Fraktionen zusammen, um das Fotoalbum "Innsbruck informiert" auf neue Füße zu stellen. Derzeit ist es ja so, dass sich die Informationen für die Innsbruckerinnen und Innsbrucker in Grenzen halten, dafür aber die Fotoserien für die Bürgermeisterin ausufernd sind. Ab und zu darf auch ein amtsführender Stadtrat oder Stadträtin der ÖVP und SPÖ aus dem Heftchen lächeln. Das ist aber nicht der eigentliche Sinn und Zweck einer amtlichen Mitteilung.
Am Donnerstag beschlossen nun 23 Gemeinderätinnen und Gemeinderäte, dass die Zeitung neu konzipiert werden muss. Bis dorthin darf diese nur mit den amtlichen Mitteilungen und den Terminen herauskommen. Nun, das lässt sich die Bürgermeisterin natürlich nicht so einfach gefallen. Die kolportierten Pönalzahlungen bei Einstellung des derzeitigen Blattumfangs von 840.000 Euro sind für mich unglaubwürdig. Da kann ich nur sagen: Vertrag auf den Tisch legen.
Außerdem will ich wissen, warum "Innsbruck informiert" auch in den Bezirk Innsbruck-Land verschickt wird. Schließlich kann man sich die Ausgaben auch im Internet ansehen, da braucht es keinen postalischen Versand. Wird wohl mit der Werbung zusammenhängen - je höher die Auflage, desto höher der Preis. Nur, dafür ist das Mitteilungsblatt nicht gedacht.

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