Entscheidung für Campagnenreiterareal gefallen
Die letzten Tage war einiges los und so manch kuriose Geschichte gilt es nun zu erzählen. Die Stadt Innsbruck hat ja die Campagnenreiter ausbezahlt, um das Grundstück für Wohnbau nutzen zu können. Die Universität Innsbruck wurde beauftragt, eine Studie zu erstellen, was man dort alles machen und wie das Gelände neu konzipiert werden könnte. Die angrenzenden Sportplätze und das Volxhaus stehen auch auf städtischem Grund. Im Bauausschuss musste entschieden werden, welche Vorschläge weiter verfolgt werden. Wir Grüne haben immer die Variante 2 favorisiert (hab ich in früheren Beiträgen in meinem Blog schon thematisiert). Die Variante 2 würde am meisten Wohnungen bringen, allerdings müssten die Sportplätze neu situiert und auch das Volxhaus verlegt werden. Da konnte nun die SPÖ nicht mit. Schließlich ist das Volxhaus rot und auch einige Sportvereine rot. Nun, einerseits immer mehr Wohnbau zu fordern, um günstigere Mieten in Innsbruck herzubekommen und andererseits sich nicht auf eine Diskussion zur Verlegung einzulassen, ist schräg. Die SPÖ enthielt sich der Stimme (ein Nein wäre nicht möglich gewesen, weil Zwickmühle). Warum die ÖVP mit Nein stimmte, ist mir ein Rätsel. Macht allerdings nichts, weil FI und Grüne gemeinsam die Mehrheit im Ausschuss haben und für Variante 2 stimmten. Im kommenden Gemeinderat wird es sicherlich dazu eine spannende Debatte geben.
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