Graßmayrkreuzung, die nächste Geschichte

Ich hoffe, ihr hattet alle erholsame Feiertage und viele gute Freundinnen und Freunde um euch herum.
Ich habe mir auch ein bisschen freigenommen und staunte dann nicht schlecht, als ich die xte Geschichte zur Graßmayrkreuzung in der Tiroler Tageszeitung las. Da streiten doch glatt Stadt und Land wegen Grünstreifen und Bäumen herum. Das Land Tirol will dafür keine Grundstücksverhandlungen führen, die Stadt besteht auf Begrünung. Nun, man kann das ganz einfach lösen. Das gesamte Projekt einstampfen und endlich darüber reden, was wir in 10 bis 20 Jahren überhaupt an Infrastruktur brauchen. Jetzt 40 Millionen Euro in eine Kreuzungsuntertunnelung und einen Kreisel zu verschwenden, die bei ersterem zu einer Verlagerung des Staus um ein paar hundert Meter und bei zweiterem eine ampelfreie Anbindung von der Autobahn bis ins Zentrum bringt, zeigt, dass immer noch in alten Kategorien gedacht und geplant wird. Langsam sollte es wirklich in den Köpfen drinn sein, dass das Auto in seiner jetztigen Verschwendungssucht auf Dauer nicht mehr leistbar ist.
Wir brauchen ganz andere Konzepte, damit wir auch morgen mobil sein können. 40 Millionen Euro für kurzfristige Maßnahmen zu versenken, finde ich jenseitig und verantwortungslos.

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