Hypo Tirol

Die Landesbank Hypo Tirol versenkt in Südtirol einen Haufen Geld. Nicht das erste Mal. Auch das Bayern-Geschäft ging voll daneben (2009: 100 Millionen Steuergeld). Nun braucht die Bank eine Kapitalspritze von 230 Millionen Euro und wer darf es bezahlen? Wir.
Finanziert wird der Spaß mit den Gewinnen der TIWAG, die nun nicht ins Landesbudget fließen, sondern in die Bank. Das werden wir im Landesbudget 2012 ordentlich zu spüren bekommen. Wir werden wieder hören, dass wir sparen müssen - vorrangig natürlich Vereine im Sozial- und Kulturbereich. Und das hängt dann unmittelbar mit Innsbruck zusammen, da einige engagierte Vereine von Stadt und Land Subventionen erhalten. Wenn das Land Tirol kürzt, kann die Stadt den Beitrag erhöhen, muss aber nicht. Gut, die Konsequenzen aus der Fehlspekulation bekommen wir erst in den kommenden Jahren zu spüren.
Aber was ist mit den Konsequenzen in der Bank selbst? Sind alle Fakten auf dem Tisch oder gibt es noch, irgendwo in der Bilanz versteckt, faule Kredite? 2009 hat es schon geheißen, einmalig und überhaupt halt blöd gelaufen. Ich muss zugeben, ich glaub denen kein Wort.

6 Kommentare:

  1. ist da das neue frauenhaus auch davon betroffen?

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  2. Die Vorstände werden ihre Abfertigung schon bekommen. Egal ob "Leistungsträger" oder das Gegenteil davon. Solche Dinge verkürzen leider die Halbwertszeit der Demokratie wesentlich. Schlechte Aussichten.

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  3. das neue frauenhaus wird zwar diesen gemeinderat per dringlichkeit eingebracht, die finanzierung ist aber überhaupt noch nicht geklärt. daher kann man zum jetztigen zeitpunkt noch nicht sagen, ob dieses auch betroffen wäre.

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  4. ja, die diskrepanz zwischen vorstandsgehältern und normalverdienenden ist schon frappierend. wie heißt es immer: "das ist üblich. sonst bekommt man keine guten leute." erstens, können die nicht gut gewesen sein. zweitens, bezweifle ich, dass gute leute bis dorthin kommen.

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  5. wie viel verdient denn eigentlich eine stadträtin in innsbruck?

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  6. sodala, gemeinderat ist vorbei. also, es gibt amtsführende stadträtInnen und nicht-amtsführende (= Opposition). ich, als nicht-amtsführende, verdiene 2.400 netto exkl pensionszahlungen. um die muss man sich selber kümmern. dh. ich bin bei 2.100. krankenversichert ist man bei der bva. damit fallen bei jedem aufsuchen eines arztes/einer ärztin 20 % selbstbehalt an. amtsführende verdienen ca. 5.000 netto. ob da pensionszahlungen noch zu leisten sind, weiß ich, nicht. es war so schon schwierig genug, mich durch den dschungel einer pensionsversicherung zu kämpfen.

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