Bruneckerkreuzung: Die Unterführung ist geöffnet



Die Unterführung beim Bahnviadukt für Fußgängerinnen und Fußgänger ist nun fertig. Die Führung des Weges ist so gewählt, dass es 2 unübersichtliche Stellen gibt. Einmal die 90-Grad-Abwinkelung und dann von Westen kommend, eine eckige Aufweitung innerhalb der Unterführung (das Foto ist von Ost nach West gemacht). Also, ich gehe dort in der Nacht nicht durch. Ich frag mich, wem so eine Wegführung eingefallen ist?
Dabei wäre die Unterführung überhaupt nicht notwendig gewesen. Ein 3/4-Jahr-lang war eine Autospur gesperrt, um Platz für Gehende und Radfahrende zu schaffen. Und ein 3/4-Jahr-lang war es für den Autoverkehr kein Problem, nach Amras rauszukommen. Nun, ich sage Danke an die autoverliebte Stadt, die Gehende in einen unübersichtlichen Tunnel schickt, damit der Autoverkehr schneller dahinbrausen kann.


Die Kaffeesudleserei geht weiter - Innsbrucker Stadtrecht

Eiligst wurde für kommenden Freitag eine Sitzung des Stadtsenates einberufen, in der es um die Änderung des Innsbrucker Stadtrechts gehen wird. Und, es wurde viel gemunkelt. Ist die Mobile Überwachungsgruppe (MÜG) nun drinn und wenn ja, mit welchen Kompetenzen.
Nun haben wir endlich die Unterlagen für die Freitagssitzung erhalten. Es geht darum, dass die Stadt Innsbruck nicht via Städtebund einen Konsultationsmechanismus auslösen kann, weil sie ja selbst die Änderungen will. Das ist logisch.
Ansonsten gibt es keine Unterlagen und keine Beschlussvorlage. Das Raten geht weiter, vor allem was die Stellungnahme des Bundesministeriums, Abt. Verfassungsdienst, zur MÜG beinhaltet.


Die grüne Radwerkstatt ist gestartet



Gestern, Freitag, veranstalteten wir die erste grüne Radwerkstatt. Radlerinnen und Radler konnten gratis ihr Rad checken und kleine Reparaturen vor Ort erledigen lassen. Auch Reifen wurden gewechselt. Dafür muss man allerdings das Material selbst mitnehmen, da es zu viele verschiedene Dimensionen und Profilansprüche gibt. Während der Wartezeit gab es frische Getränke, die vor allem bei der herrlichen sommerlichen Hitze dringend notwendig waren.
Die nächste grüne Radwerkstatt gibt es übrigens am Donnerstag, den 15.9., von 16 bis 18 Uhr, wieder vor dem Landesmuseum.
Nach dem schweißtreibenden Aufbau waren wir noch fähig, ein Foto zu machen, bevor wir uns in den Schatten erschöpft zurückzogen -:))


Nächsten Dienstag heißt es Thomas Afterwork

Am kommenden Dienstag, den 23.8., ist mein Kollege Thomas Carli für mich im Einsatz. Ich bin leider verhindert und freue mich, wenn bei meinem Kollegen interessierte Leute vorbeischauen.


Immer wieder anonyme Schreiben

Auch heute erhielt ich postalisch ein anonymes Schreiben, in dem Missstände aufgezeigt werden. Ich kümmere mich gerne um Missstände, bitte aber darum, diese nicht anonym zu verfassen. Damit sind keine Rückfragen möglich. Ich bitte um Verständnis, dass ich ohne Rückfragemöglichkeit, wo ich für mich Unverständliches noch klären könnte, der Sache nicht nachgehe. Ich bitte, eine Kontaktmöglichkeit zu hinterlassen. Ich werde keine persönlichen Daten weitergeben, geschweige denn nennen.


Auch Wien hat nervige Ampeln für Gehende

Unter dem Motto „Fußgängergrünzeit zu kurz - Wartezeit zu lang?" startet der Verein walk-space eine Aktion in Wien. Gemeinsam mit der städtischen Abteilung werden die Meldungen der Bürgerinnen und Bürger aufgenommen und dann die 10 nervigsten Ampeln geändert. Das bräuchten wir auch in Innsbruck.



Hier im Bild hab ich die aktuellste nervige Ampel abgelichtet - Ecke Maria-Theresien-Straße/Salurnerstraße. Was jahrzehntelang so funktionierte, musste nun unbedingt mit Ampel geregelt werden. Auf der Tramspur kommen die 3er und die Stubaier daher. Auf der Abbiegespur in die Maria-Theresien-Straße Taxis und zu Lieferzeiten die Menschen, die in der südlichen Maria-Theresien-Straße zu tun haben. Beides hat keine berauschende Frequenz. Vor der Baustelle war es ohne weiteres möglich, diese beiden kurzen Abschnitte mit Blickkontakt zu bewältigen. Nun müssen Gehende lange Wartezeiten ertragen. Gut, der Großteil der Gehenden schüttelt eh den Kopf und marschiert los, aber rein prinzipiell ist es natürlich verboten. Wenn man die Menschen für blöd zu verkaufen beginnt, dann braucht man sich nicht wundern, dass sie sich nicht an vorgegebene Regeln halten.
Ich bin schon dran und habe dem zuständigen Stadtrat ein ausführliches Mail geschrieben. Bin gespannt, welche Antwort ich erhalte.



Telfer Innkraftwerk ist nun endgültig vom Tisch

Nun hat der Betreiber (IKB) endlich eingesehen, dass ein Sonderschutzgebiet auch eines bleibt. Viel Geld wurde verbraten, um doch noch mit dem Kopf durch die Wand zu gelangen. Jetzt ist es fix - der Standort ist indiskutabel. Ich danke allen, die sich so engagiert für die Innauen eingesetzt und nicht aufgegeben haben.
Es wird ein neuer Standort weiter östlich ins Auge gefasst. Der Tiroler Kriterienkatalog kann nun zeigen, ob der Inhalt das hält, was er verspricht - eine vernünftige Prüfung, die die Nutzung der Wasserkraft ermöglicht, Sonderschutzgebiete aber definitiv ausschließt. Schau ma mal, ob der neue Standort geeignet ist, ein Kraftwerk zu errichten.


Innsbruck macht sich auf den Weg

Das freut mich auch besonders. Innsbruck macht sich auf den Weg, die zukünftige Energieentwicklung selbst in die Hand zu nehmen und sich vom Öl zu verabschieden. Eine sehr engagierte Gruppe (darunter befand sich auch meine Kollegin Uschi Schwarzl) hat sehr gute Vorarbeit geleistet. Die Rahmenbedinungen, die ein so langfristiges Projekt (Umsetzungzeit bis 2025) braucht, wurden im heutigen Stadtsenat einstimmig abgesegnet. Es geht nun im ersten Schritt um die Raumwärme, die wir fürs Wohnen und Wirtschaften in unseren Breitengraden brauchen. Es wird Pilotprojekte bei öffentlichen Gebäuden und Fördermodelle für die Innsbruckerinnen und Innsbrucker geben. Es ist alles noch nicht konkretisiert, daher kann ich noch nicht sagen, welche Projekte als erstes umgesetzt werden. Da ich den Großteil der Menschen, die die Vorarbeit geleistet haben, kenne, bin ich guter Dinge, dass tolle Projekte und Fördermodelle herauskommen.


Freier Internetzugang auf öffentlichen Plätzen wird nun möglich

Vor einiger Zeit beantragten wir, endlich zentrale öffentliche Plätze in Innsbruck mit einem kostenlosen Internetzugang auszustatten. Im heutigen Stadtsenat war es dann endlich so weit. Es wurde einstimmig beschlossen, dass die IKB einige Sendestationen (ua. Altstadt, Marktplatz, Maria-Theresien-Straße) für die Allgemeinheit öffnet. Der einzige Nachteil ist, dass man nach einer Stunde automatisch rausfliegt und sich wieder neu anmelden muss. Aber immerhin - schnell Emails abrufen oder mal in verschiedenen Communities herumschwirren - geht dann. Das freut.


Wir starten mit unserer mobilen Radwerkstätte

Am Freitag, 19.8., startet unsere erste mobile Radwerkstätte. Ihr findet uns vor dem Landesmuseum von 16 bis 17.45 Uhr.
Schaut vorbei. Ich bin auch dort, um Anregungen und Kritik der Radfahrerinnen und Radfahrer direkt vor Ort zu besprechen.


Das blieb vom Teilstück des Stangensteigs übrig



Dazu brauch ich nicht mehr viel zu schreiben - Bilder sagen mehr als viele viele Worte. Unter der Kategorie „Umwelt“ auf meinem Blog findet man noch das Bild vor der Zerstörung des Stangensteiges. Ich danke dem engagierten Bürger, der mir die Fotos zukommen ließ.


Sigmund-Epp-Weg endlich geöffnet



Das sind kleine Freuden. Ich weiß gar nicht mehr, wieviele Anträge mein Kollege Rainer Patek und später dann auch ich gestellt haben, den Sigmund-Epp-Weg stadteinwärts endlich für die Radfahrenden zu legalisieren. Das ist für all jene wichtig, die von Hötting runter wollen. Die Kirschentalgasse ist doch für manche etwas zu steil, die Höttinger Gasse darf und soll man auch bitte nicht, die Höttinger Auffahrt ist stark vom Autoverkehr frequentiert.
Im letzten Verkehrsausschuss war es dann endlich so weit. Der Antrag auf Öffnung wurde gestellt und im Gemeinderat bestätigt. Dass die Umsetzung so rasch erfolgt, bin ich gar nicht gewöhnt.
Vor langer langer Zeit war dieser Verbindungsweg übrigens für den Autoverkehr offen. Das war damals ein ziemliches Geschrei, als sich die Politik endlich durchgerungen hatte, diesen Weg zu sperren.
Liebe Radfahrenden, genießt die Öffnung und nehmt Rücksicht auf die Gehenden. Ich will keine Beschwerden zu hören bekommen.


Menschen versauern in Bus und Tram



Nun bin ich vom Urlaub wieder zurück und alles ist gleich geblieben. Ich spazierte gestern die Museumstraße entlang und sehe eine Schlange an Bussen und Trams, die nicht weiterkommen. Aufgrund miserabler Baustellenumleitungen geht in der Innenstadt nichts mehr. Die Knackpunkte sind die Wilhelm-Greil-Straße, die Kreuzung zur Sillgasse und Meinhardstraße und, zu guter letzt, die Bruneckerkreuzung.
Die Museumstraße ist eine der wichtigsten Öffi-Achsen und trifft leider auf ein Nadelöhr nach dem anderen. Es wird uns nichts übrig bleiben, als genau diese Strecken vom Autoverkehr freizuhalten. Mir ist es lieber, dass kurzfristig großräumige Umleitungen gemacht werden, als dass wir tausende unzufriedene Öffi-Benutzerinnen und -Benutzer haben. Das ist ein starker Imageverlust für IVB und VVT, der schwer wieder wettzumachen ist. Es ist aber auch ein Imageverlust für die Stadt selbst. Eigentlich hätten wir im Gemeinderat beschlossen, dass während der Baustellenzeit alles getan wird, dass der Öffentliche Verkehr ungehindert durch die Stadt kann. Leider sehe ich davon weit und breit nichts.


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