Ein kleiner Vergleich Wien - Innsbruck



In Wien bewegen sich die Menschen sehr vielfältig und können dadurch viel Geld sparen. Die Grafik zeigt schön, wie eine Stadt multimobil unterwegs sein kann. Allerdings, und das muss mitberücksichtigt werden, werden die PendlerInnenströme nicht mitgezählt.

In Innsbruck schaut es nämlich auch gut aus:
zu Fuß: 31%
Fahrrad: 15%
Öffi: 17%
Auto: 36%
Die Wegedistanzen sind innerhalb Innsbrucks, logischerweise, gering - 83% bis 5 Kilometer. Da lässt sich noch einiges machen.

Kaum betrachtet man aber die Relationen ins Umland, dominiert das Auto - 75%. Vom Umland in die Stadt 68%. Ich glaube, dass genau hier angesetzt werden muss. Welche Hauptströme gibt es und wohin wollen die Menschen? Der Öffentliche Verkehr, der für größere Distanzen geeignet ist, bedient offensichtlich nicht die Wege, die benötigt werden. Und, er ist mit seinem kleinzonigen Einteilung, die erstens den Kauf einer Karte verkomplizieren und zweitens die Fahrkarte teuer macht, unattraktiv.

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