Mobilitätsmanagement im verdichteten Wohnbau

Tiefgaragenbau verteuert den Wohnbau. Das wissen wir schon lange. Im städtischen Bereich kann Mobilität auch anders bereitgestellt werden - durch kluge und vorausschauende Maßnahmen. Die IVB hat im Zuge eines Projektes ihre Vorstellungen präsentiert. Die Möglichkeiten für wohnstandortbezogene Mobilität sind vielfältig:
  • Forcierung des Fahrrades mit gescheiten Fahrradabstellanlagen, Anbindung ans Radwegenetz, Servicestationen
  • Carsharing in der Wohnanlage und natürlich auch außerhalb
  • Öffentlicher Verkehr mit Bauträgervertrag und somit Vergünstigungen der Zeitkarten für die BewohnerInnen der Wohnanlage
  • Beratung und Information, weil die darf nicht fehlen
Ein schönes Paket, das ja auch in anderen Städten schon geschnürt wurde. Damit kann der Wohnbau, va. der begünstigte soziale Wohnbau, besser ausgestattet werden. Weniger Tiefgaragen bedeutet auch mehr Grün. Es können mehr Bäume gepflanzt werden und die verschönern selbstverständlich das Wohnumfeld. Man braucht sich nur die öde Landschaft beim neuen O3-Wohnbau ansehen, um zu verstehen, was Tiefgaragenbau an zusätzlichem Wertverlust bringt. Kein Baum, dafür viele viele Tiefgaragenplätze.

Blog-Archiv