Raus aus der Energiefalle - es geht

Wir gehen mit Riesenschritten auf eine Ressourcenkrise zu. Jetzt kann man den Kopf in den Sand stecken und sich denken, mich erwischst eh nit. Man kann aber auch Verantwortung wahr nehmen und die Weichen der Energiebereitstellung in der Stadt Innsbruck so stellen, dass auch die nächste Generation unbesorgt leben kann.
In diesem Blogbeitrag geht es nun um Raumwärme - in unseren Breitengraden dringend notwendig. Innsbruck hat einen relativ alten Häuserbestand, va. aus den 50ern, 60ern und 70ern. Damals hat man noch nicht daran gedacht, Häuser energieeffizient zu errichten. Heute ist das dringend notwendig. Wir heizen mit unserem Geld die Straße und Umgebung und ein klein wenig auch unsere Wohnungen. Die Rechnungen, die wir jährlich präsentiert bekommen, treiben je nach Winter die Schweißperlen auf die Stirn.
So. Nun gibt es in Innsbruck den Energieentwicklungsplan. Nicht gerade ein sexy Wort, aber dafür mit viel viel Inhalt.

Das wichtigste vorab:
  • jedes Jahr 1% des Innsbrucker Budget fix als Förderung für Energieeffizienz - das sind 3 Millionen Euro jährlich (bis ins Jahr 2025)
  • damit sollen die Häuser saniert werden und auch alte Ölkesselanlagen auf erneuerbare Energie umgestellt werden
  • damit schaffen wir ein Wirtschaftsprogramm, das uns andere Städte erst mal nachmachen müssen
  • laut Berechnungen der Arbeitsgruppe kommen bis zu 1.600 Arbeitsplätze im Bereich Sanierung und erneuerbare Energien dazu
Damit das nicht nur auf dem Papier stehen bleibt, braucht es mit 15. April starke Grüne in Innsbruck. Mit uns wird auch umgesetzt.

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