Straßenbahn/Regionalbahn: Informationsbedarf ist hoch

In der heutigen Tiroler Tageszeitung kündigen Geschäftsleute der Rhombergpassage (das ist beim Sillpark) Protestaktionen gegen den Ausbau der Straßenbahnlinie O/Regionalbahn an. Die Sorgen und der Ärger der Leute sind verständlich. Es mangelt nämlich gewaltig an Informationen. Dass das beunruhigt, ist logisch. Die Stadt Innsbruck muss dringend mit der IVB und dem Land Tirol eine Informationskampagne starten. Wenn man nicht weiß, was vor der eigenen Haustür oder Geschäftstür passiert, dann braucht einen der Unmut nicht wundern.
Mitsprache, Mitbestimmung tut dringend Not. Beim Ausbau der südlichen Maria-Theresien-Straße hat es eine eigens eingerichtete Projektgruppe gegeben, wo AnrainerInnen und Geschäftsleute eingebunden waren. Wieso gibt es das nicht bei jedem Bauabschnitt? Ich versteh das Vorgehen der Stadt Innsbruck ehrlichgesagt nicht. Bei großen Projekten muss die betroffene Bevölkerung eingebunden werden.
Derzeit reden ja alle Parteien von Bürgerbeteiligung. Ich glaub das erst, wenn wir in der neuen Gemeinderatsperiode verbindliche Regeln festgelegt haben, wie Bürgerinnen und Bürger korrekt und umfangreich bei Projekten mitreden und mitgestalten können.

Blog-Archiv