Vor der Unibibliothek


Zuerst wird eine neue Bibliothek gebaut. Auf dem Gelände waren vorher hunderte Radabstellplätze, die einfach ignoriert wurden. Dass die Bibliothek der Aufenthaltsort für Studierende ist, ist logisch. Daher hat es mich damals schon sehr verwundert, dass bei der ganzen schönen Architektur auf die Radfahrenden vergessen wurde. Vor der Bibliothek stapelten sich natürlich die Fahrräder, sodass vor allem für Menschen mit Behinderung kein gefahrloser Besuch möglich war. Nördlich der Bibliothek gibt es Abstellplätze, aber keinen Zugang ins Gebäude.
Nun hat die Univerwaltung die Notbremse gezogen und mit quietschgelb den Platz bemalen - ohne zu Fragen auch teilweise auf städtischem Grund. Und was passiert jetzt. Nun haben wir die Fahrräder auf dem Gehsteig, wo sie nicht hingehören, da dort die Haltestelle des Öffentlichen Verkehrs ist.
Neubauten sind schön und gut. Wenn dabei aber vergessen wird, wie die BesucherInnen herkommen und im studentischen Umfeld natürlich hauptsächlich mit dem Fahrrad gefahren wird, dann frage ich mich schon, ob beim Bauen weiter als bis zur Gebäudemauer gedacht wird.
Wir werden jedenfalls gemeinsam mit der Univerwaltung eine Lösung suchen.

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