S-Bahn-Haltestellen könnten kommen

Warum könnten? Weil ich der Ankündigung noch nicht recht glauben schenken kann. Die SPÖ ist 2006 mit den S-Bahn-Stationen in den Wahlkampf gezogen und hatte 6 Jahre Zeit, diese auf Schiene zu bringen. Leider ist daraus nix geworden. Aber, man soll die Hoffnung nicht aufgeben, dass es 2013 soweit sein soll. Meine ständige Nachbohrerei im Gemeinderat ist ihnen wohl auf den Keks gegangen. Ich finde es auf alle Fälle gut, wenn mit der Umsetzung begonnen werden kann, damit Pendlerinnen und Pendler von der S-Bahn aus dem Ober- und Unterland bessere Umsteigerelationen bekommen.

Damit's wieder rund läuft - Visionen für ein grünes Wirtschaften

Der Wirtschaftmotor läuft nicht rund. Wie nützen Investitionen in Zukunftstechnologien unserem Gemeinwesen nachhaltig? Wie sichert ökologisches Denken und Handeln ökonomischen Erfolg besser als traditionelle Unternehmensstrategien? Welche Green Jobs sind in Innsbruck angesagt? Welche Chancen gibt‘s für die vielen Ein-Personen-Unternehmen in Tirol? Welche wesentliche Rolle spielt ein gut ausgebautes öffentliches Verkehrsnetz?

Darüber diskutieren:
Lisa Rücker – Vizebürgermeisterin von Graz:
Wie sehr bestimmt die Absicht nachhaltig zu wirtschaften die Grazer Stadtpolitk?

Arthur Sief
- Unternehmer SIKO Solar:
Wie sieht ein europaweit erfolgreicher Unternehmer die Chancen und Risiken in der Landeshauptstadt?
Was kann die Politik überhaupt „für die Wirtschaft“ tun, welche sind aus seiner Sicht die wesentlichen Herausforderungen?

Eine gemeinsame Veranstaltung der Grünen Wirtschaft und der Innsbrucker Grünen


Raus aus der Energiefalle - es geht

Wir gehen mit Riesenschritten auf eine Ressourcenkrise zu. Jetzt kann man den Kopf in den Sand stecken und sich denken, mich erwischst eh nit. Man kann aber auch Verantwortung wahr nehmen und die Weichen der Energiebereitstellung in der Stadt Innsbruck so stellen, dass auch die nächste Generation unbesorgt leben kann.
In diesem Blogbeitrag geht es nun um Raumwärme - in unseren Breitengraden dringend notwendig. Innsbruck hat einen relativ alten Häuserbestand, va. aus den 50ern, 60ern und 70ern. Damals hat man noch nicht daran gedacht, Häuser energieeffizient zu errichten. Heute ist das dringend notwendig. Wir heizen mit unserem Geld die Straße und Umgebung und ein klein wenig auch unsere Wohnungen. Die Rechnungen, die wir jährlich präsentiert bekommen, treiben je nach Winter die Schweißperlen auf die Stirn.
So. Nun gibt es in Innsbruck den Energieentwicklungsplan. Nicht gerade ein sexy Wort, aber dafür mit viel viel Inhalt.

Das wichtigste vorab:
  • jedes Jahr 1% des Innsbrucker Budget fix als Förderung für Energieeffizienz - das sind 3 Millionen Euro jährlich (bis ins Jahr 2025)
  • damit sollen die Häuser saniert werden und auch alte Ölkesselanlagen auf erneuerbare Energie umgestellt werden
  • damit schaffen wir ein Wirtschaftsprogramm, das uns andere Städte erst mal nachmachen müssen
  • laut Berechnungen der Arbeitsgruppe kommen bis zu 1.600 Arbeitsplätze im Bereich Sanierung und erneuerbare Energien dazu
Damit das nicht nur auf dem Papier stehen bleibt, braucht es mit 15. April starke Grüne in Innsbruck. Mit uns wird auch umgesetzt.

Karwendelbrücke - die Endlosgeschichte

Die Karwendelbrücke in Innsbruck ist eine denkmalgeschütze Eisenbahnbrücke, die als Unterkonstruktion eine Fußwegbrücke beinhaltet. Im Jahr 2007 wurde die Brücke aufwändig saniert. Bereits damals machten wir Grüne darauf aufmerksam, dass die Fußwegbrücke selbst für FußgängerInnen eine Zumutung ist. Außerdem ist sie auch eine wichtige Radwegverbindung der beiden Innseiten. Wir beantragten, gleich bei der Sanierung den unteren Teil so zu verbreitern, dass ein Gehen und Radfahren ohne Konflikte möglich sei. Schließlich investiere die ÖBB über 1 Million Euro und die Brücke wäre mehrere Monate gesperrt, sodass ein sofortiger Umbau des unteren Teils ohne gröbere zusätzlichen Sperren machbar wäre. Leider wurde vor allem von der SPÖ unser grüner Antrag heruntergemacht und abgelehnt.

Deshalb freut es mich jetzt besonders, dass die SPÖ diese wichtige Karwendelbrücke nun verbreitern will. Wobei - 2,5 m - nicht berauschend viel sind, um ein konfliktfreies Begegnen von FußgängerInnen und RadfahrerInnen zu gewährleisten. Da brauchts a bisserl mehr.

Was mich dann im Artikel (im vorherigen Absatz verlinkt) doch erstaunt hat, war die gewünschte Verbreiterung des Emile-Bethouart-Stegs. Auch bei dieser Sanierung beantragten die Innsbrucker Grünen, bitteschön diese Brücke doch endlich zu verbreitern. Nein, die SPÖ machte ein großes Getöse, warum das doch nicht machbar sein.

Der neu entstandene Tatendrang der SPÖ ist schön, hängt aber wohl mit der nahenden Gemeinderatswahl zusammen. Ich glaub den Einsatz für Radfahrende erst, wenn alle angeführten Brücken auch tatsächlich mit Budget und Umsetzungsplan vorgelegt werden.

PS: Ich such kommende Woche die Gemeinderatsprotokolle zur Karwendelbrücke und zum Emile-Bethouart-Steg heraus. Das finden sich sicher schöne Schmankerln.

Ergebnisse "Dialog am Stadtrand"


Auch der zweite Abend war spannend und ergebnisreich. Alle Infos findet ihr auf unserer gleichnamigen Homepage.

Der Boznerplatz hätte seine Qualitäten



Der Bozner Platz ist derzeit eine bessere Verkehrsinsel und wird weit unter seinem Wert geschlagen. Die Baustelle der IKB für die Kanalerneuerung, die den Boznerplatz auf der nördlichen Seite für alle, außer die FußgängerInnen, unpassierbar machte, zeigt auf, dass man mehr aus diesem Platz machen könnte. Das prognostizierte Verkehrschaos blieb aus und trotz Sperre fanden alle zu ihrem Ziel. Es gibt ja schon lange Pläne, die den Platz aufwerten würden. Die ruhen in einer Schublade und sollten wieder hervorgeholt und überarbeitet werden.
Der Vorstoß von Bürgermeisterin Oppitz-Plörer, die Chance zu nutzen und den Bozner Platz aufzuwerten, kann ich nur unterstützen. Dabei sollte aber nicht vergessen werden, dass die südliche Wilhelm-Greil-Straße als Verbindungsglied zum Landhausplatz auch aufgewertet gehört. Dazu gibt es auch schon Pläne.

Radfahren in der Zeughausgasse gegen die Einbahn endlich möglich

Trotz Wahlzeiten geht die normale Arbeit weiter. Gestern war Verkehrsausschuss und wir können einen kleinen Erfolg verbuchen. Jahrelang bemühten wir Grüne uns um die Öffnung der Einbahn in der Zeughausgasse für Radfahrende. Das ist eine super Abkürzung. Interessant dabei ist ja, dass diese kleine Verbindung mal für den Verkehr in beide Richtungen geöffnet war. Aufgrund einer Baustelle wurde sie zur Einbahn gemacht und das blieb einfach so. Trotzdem ausreichend Platz vorhanden war, durften die Radfahrenden nicht gegen die Einbahn in die Stadt radeln. Nun ist es endlich so weit. Es müssen noch die Verordnungen erlassen werden und dann geht es los.

Mehr Lebensqualität in der Stadt - ist das möglich?

Meiner Meinung nach Ja. Wenn wir nämlich endlich aufhören, zu verzichten. Das klingt jetzt etwas frech und jedeR wird sich fragen, was meint denn die schon wieder?
Schauen wir unsere Stadt einfach mal an. Langweilige, unbelebte Straßenräume, laut und stinkig, wir ziehen uns in die Wohnungen zurück anstatt auf der Straße zu plaudern, wir halten unsere Kinder an der Hand vor lauter Angst, sie könnten in ihrer Verspieltheit und Spontanität in ein Auto laufen.
Das nenne ich Verzicht. Verzicht auf unserer Bewegungsfreiheit zugunsten des Stärkeren. In dem Fall ist es das Auto, das stärker ist und seine Dominanz auch täglich unter Beweis stellt. Die Menschen sind auf schmale Streifen an den Häuserzeilen gedrängt. Wir verzichten auf Bäume zugunsten von Parkplätzen, wir verzichten auf gesunde Luft und Ruhe für unsere Ohren. Wir verzichten auf soziale Kontakte in unserer Wohnumgebung und laufen von einem Ort zum anderen.
Das ist schon komisch und sollte uns eigentlich zu denken geben. Können wir mit einem geänderten Mobilitätsverhalten unsere Stadt wieder lebenswerter machen? Unsere Straßenräume zeigen nämlich viel auf: Wer darf was womit.

Bei einer Ausstellung im AUT hab ich mir mal folgende Passage aufgeschrieben (hab mir blöderweise nicht aufgeschrieben, von wem das stammt. Verzeiht bitte das fehlende Copyright. Vielleicht war jemand bei der Ausstellung und kann sich noch erinnern, wer das geschrieben hat):

"Die Konstruktion von Räumen ist auch eine Produktion von Machtverhältnissen, denn mit der Konstruktion geht die Deutungshohheit einher, von wem und in welcher Weise der konstruierte Raum genutzt werden soll. Auch wenn diese Deutungshohheit subversiv unterlaufen werden kann, ist es für die Produktion von Raum nicht nur wichtig, wer konstruiert, sondern vor allem für wen und von wem beauftragt."

Entscheid zum Frankfurter Flughafen wird spannend

Vor kurzem habe ich hier berichtet, dass die EU-Kommission mit einem Vorschlag zur besseren Nutzung der Flughäfen ausgearbeitet hat. Wirtschaftliche Interessen könnten bei Annahme des EU-Parlaments dann über den gesundheitspolitischen Interessen stehen. Vor allem die steigende Zahl der Frachtflüge, die bevorzugt in der Nacht stattfinden, rauben den AnrainerInnen den Schlaf. In Innsbruck haben wir ja noch ein Nachtflugverbot. Aber auch in Innsbruck haben wir steigende Zahlen der Frachtflüge, allerdings noch untertags. Lärm macht krank, und Lärm, der so wie bei Flugzeugen mit einem hohen Schallpegel aus dem tiefen Schlaf reißt, erst recht. Frachtflüge sind ein großes Geschäft. Trotzdem muss die Gesundheit über der Gewinnmaximierung stehen. Ob es nämlich dringend erforderlich ist, Blumen oder Obst oder sonst was, per Flieger in der Welt herumzukutschieren, stelle ich in Frage.

Hier zu den Berichten bezüglich des Frankfurter Flughafens.

Innpromenade in Gefahr!

10 bis 12 Bäume sind fix von den Bauarbeiten betroffen. Wenn in offener Bauweise der Kanal verlegt wird, sind es 24 Bäume. Stoppen wir dieses blödsinnige Projekt. Bauen können wir auch auf der Straße - am Innrain.



Dialog am Stadtrand, die 2te



Diesen Freitag, 16. März, starten wir die 2te Runde zu unserem Beteiligungsprozess "Dialog am Stadtrand". Es geht um eine differenzierte Nutzung der unglaublich großen Fläche Südring. Ein Einstieg ist am Freitag noch leicht möglich. Auf unserer Homepage findet ihr bereits die ersten Ergebnisse, Fotos und Videos.

Flughafenpolitik á la EU-Kommission

Der Flugverkehr ist ein Heiligtum in der Europäischen Union. Nun soll auch hier die Liberalisierung Einzug halten. Und zwar bei den Flughäfen selbst. Die sollen effizienter Logistik bereitstellen, damit die Anhebung der Kapazität in der Luft möglich werde. Ziel ist "die Ausschöpfung des Wachstumspotentials auf dem gemeinsamen Markt" (S2, dt., KOM 2011, 823). Das klingt alles schön, hat aber einen Haken. Einige Flughäfen haben ein Nachtflugverbot zum Schutz der Gesundheit der AnrainerInnen. So auch Innsbruck. Das könnte mit diesem Vorschlag der Kommission gekippt werden. Wenn nämlich eine Fluggesellschaft klagt, dass sie wirtschaftliche Nachteile hat, wenn sie in der Nacht nicht landen oder starten darf, dann besteht die Möglichkeit, dass der beklagte Flughafen das Nachtflugverbot aufheben muss. Die EU-Kommission anerkennt zwar, dass ein "Großteil der Bevölkerung in der EU einer hohen Lärmbelästigung mit ausgesprochenen negativen Folgen für die Gesundheit ausgesetzt" (ebda., S7) ist. Trotzdem soll eine "Änderung der lärmbedingten Flugbetriebseinschränkungen" (ebda., S8) möglich sein.
Innsbruck ist von der Topographie her nicht geeignet, zusätzlich in der Nacht angeflogen zu werden. Die Frachtflüge nehmen aber auch in Innsbruck stetig zu - ein lukratives Geschäft.

Laut EU-Grüne wird lobbyiert, was das Zeug hält - von den großen Fluglinien und von den Flugzeugherstellern. Die EU-Grünen treten gemeinsam gegen diesen Vorschlag auf. Die Gesundheit der Menschen steht immer noch vor der Profitmaximierung einiger Fluggesellschaften.

Förderabsage des Landes Tirol für Studierendenheim in Innsbruck

Nun ist das "Njet" für die Förderwürdigkeit des neuen Studierendenheims in Innsbruck erfolgt. Der Erhalt der Wohnbauförderung ist jedoch Voraussetzung der Stadt Innsbruck, dass der gewählte Betreiber bauen darf. Ohne diese Förderung würden die Preise für das Zimmer dem Privatmarkt unterworfen und damit für die meisten Studierenden unbezahlbar sein. Wenn nun, so wie von Landesrat Gschwendtner behauptet, eine "Fehl"vermietung von bis zu 300 Zimmern gegeben sein soll, dann möchte ich das schon genauer wissen. Welche Gesellschaft der Studiwohnheime vermietet fehl? Und selbstverständlich mit welcher rechtlichen Begründung kann "fehl"vermietet werden? Unabhängig davon zeigt das aber eines auf. Wir brauchen dringend mehr leistbares Wohnen in Innsbruck.

Ein Knaller bei der ÖVP Innsbruck

ÖVP intern muss es ganz schön rund gehen. Plötzlich wird Vizebürgermeister Gruber und bis heute auch Spitzenkandidat und Bürgermeisterkandidat auf Platz 2 verwiesen. Platzgummer, der vor 3 Jahren wegen eines Millionen-Lochs bei der Fußballweltmeisterschaft 08 den Hut nahm, wird ihm vor die Nase gesetzt. Anscheinend, weil die Partei Für Innsbruck den schwarzen Weg verlasse. Äh, FI und ÖVP kommen aus dem gleichen Stall - schwarz. Wie in vielen Städten und Gemeinden üblich, spaltet sich die ÖVP in mehrere Parteien auf, um schlußendlich doch wieder zusammenzuarbeiten - so auch in Innsbruck. Auch wenn Vizebürgermeister Gruber das FI-Argument noch so oft erzählt, ich glaub´s ihm einfach nicht. Da steckt mehr dahinter.
Nach dem Chaos in der Tiroler ÖVP und dem Rücktritt des skandalgebeutelten Landesrats Switak zieht wohl nun das Chaos in Innsbruck ein. Wir dürfen gespannt sein, was alles noch kommt.

Agrargemeinschaften und kein Ende

Wie ich schon auf diesem Blog berichtet habe, hat die Stadt Innsbruck gegen die Agrar Vill/Igls verloren. Nun erhielt ich eben von dieser Agrargemeinschaft per Post ein Buch zugeschickt. Titel: Die Agrargemeinschaften in Westösterreich - mit der netten Zusatzformulierung: Sonderausgabe für Agrargemeinschaften.
Grund für die Zusendung war, dass ich nicht zur Präsentation des Buches erschien. Warum auch? Über die ersten paar Seiten werde ich nicht drüberhinaus kommen. Dann wird mir wahrscheinlich eh schon schlecht. Ich bezweifle auch eine unabhängige Berichterstattung, da ein Herausgeber auch im Beirat der Agrargemeinschaften sitzt. Was die Agrargemeinschaften, und im speziellen die Agrar-West, so treiben, kann man auf ihrer Plattform nachlesen. Ein Gustostückerl auf dieser Seite finde ich besonders interessant. Nun wird Herr Guggenberger voll angegriffen. Herr Guggenberger ist derjenige, der nach jahrelangem still sein, endlich seinen Mund als Landesbeamter aufmachte und gegen die Agrar aufstand. Da er dann zu lästig und auch erfolgreich wurde, hat man ihn in Pension geschickt. Stöbert einfach ein bisschen auf der Agrar-Homepage herum, ist wirklich interessant.

Am Freitag wird gefeiert



Die grünen Frauen Tirol laden alle recht herzlich zum Fest am 9. März. Wir feiern und tanzen in die Nacht hinein.

Südring NEU denken



Am Freitag, 2. März, starteten wir in den ersten Abend mit unserem Beteiligungsprozess "Dialog am Stadtrand". Anlassfall ist der Ausbau der Graßmayrkreuzung - ein überdimensioniertes Projekt, das 40 Millionen Euro Steuergeld verschlingen würde (ich habe schon öfters auf meinem Blog darüber berichtet) . Mit dem Ausbau soll die monofunktionale Nutzung des Südrings einzementiert werden. Das alles, um vielleicht 2 Minuten Zeitgewinn zu erhalten. Das Projekt selbst stammt aus Anfang der 80er-Jahre des letzen Jahrhunderts. Wir sind der Meinung, dass es Zeit ist, neue Wege zu beschreiten und neue Nutzungen des Südrings zu denken. Der Südring trennt einige Stadtteile Innsbrucks und drängt sie an den Stadtrand. Die BewohnerInnen sind starken gesundheitlichen Belastungen ausgesetzt, eine kleinstrukturierte Wirtschaft, die Menschen und nicht Durchzugsverkehr zum geschäftlichen Überleben bräuchte, gibt es logischerweise kaum.

Nun haben sich ca. 30 Leute am Freitag Abend getroffen, um ihre Ideen und Vorschläge für den Südring zu diskutieren. Unter der professionellen Moderation von Martin Mutschlechner, Stadtlabor, sprießten die Ideen und Wünsche hervor. Ein richtiger Beteiligungsprozess, der gut moderiert wird, bringt Kraft und Energie. 3 Stunden lang wurde gearbeitet, diskutiert, zusammengefasst und natürlich auch gelacht.

Am Freitag, 16. März, geht es weiter. Da kommen wir in die Zielgerade. Wer noch Lust hat, mitzumachen, ist herzlichst eingeladen. Ein Einstieg am zweiten Abend ist leicht möglich. Alle Infos zum ersten Abend, Fotos, Filme, Ergebnisse, findet ihr ab Montag/Dienstag auf http://www.dialogamstadtrand.at

Dialog am Stadtrand
Freitag, 16. März 2012
18 bis 21 Uhr
Archiv für Baukunst, Lois-Welzenbacher-Platz 1

Warum sich die Politik vor Beteiligungsprozessen fürchtet, ist mir schleierhaft. Innsbruck würde ganz anders aussehen, wenn die Menschen mitreden und mitentscheiden könnten und nicht einfach Großprojekte hingeknallt bekommen würden. Letzten Freitag haben die vielen Engagierten den Beweis erbracht, dass Mitsprache und Mitbestimmung Innsbruck erblühen lassen könnte. Ich freu mich schon auf den zweiten Abend.

Here we go - unser Ziel: stärkste Fraktion in Innsbruck werden

Gestern starteten wir bei strahlendem Sonnenschein unseren Wahlkampfauftakt. Die nächsten Wochen werden spannend werden. Wir sind schon viel unterwegs, gehen von Tür zu Tür, diskutieren und hören zu. Unser Ziel ist stärkste Fraktion in Innsbruck zu werden. Nur so können wir die Veränderungen einleiten, die so wichtig für unsere Stadt sind. Mit grüner Mobilität, grüner Energie, grüner Wirtschaft, grüne Straßen und Plätze und mit einem friedlichen Miteinander können wir unsere Stadt noch lebens- und liebenswerter machen.

Mobilitätsmanagement im verdichteten Wohnbau

Tiefgaragenbau verteuert den Wohnbau. Das wissen wir schon lange. Im städtischen Bereich kann Mobilität auch anders bereitgestellt werden - durch kluge und vorausschauende Maßnahmen. Die IVB hat im Zuge eines Projektes ihre Vorstellungen präsentiert. Die Möglichkeiten für wohnstandortbezogene Mobilität sind vielfältig:
  • Forcierung des Fahrrades mit gescheiten Fahrradabstellanlagen, Anbindung ans Radwegenetz, Servicestationen
  • Carsharing in der Wohnanlage und natürlich auch außerhalb
  • Öffentlicher Verkehr mit Bauträgervertrag und somit Vergünstigungen der Zeitkarten für die BewohnerInnen der Wohnanlage
  • Beratung und Information, weil die darf nicht fehlen
Ein schönes Paket, das ja auch in anderen Städten schon geschnürt wurde. Damit kann der Wohnbau, va. der begünstigte soziale Wohnbau, besser ausgestattet werden. Weniger Tiefgaragen bedeutet auch mehr Grün. Es können mehr Bäume gepflanzt werden und die verschönern selbstverständlich das Wohnumfeld. Man braucht sich nur die öde Landschaft beim neuen O3-Wohnbau ansehen, um zu verstehen, was Tiefgaragenbau an zusätzlichem Wertverlust bringt. Kein Baum, dafür viele viele Tiefgaragenplätze.

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