Ideen für Namensfindung zum Innsbrucker Energieentwicklungsplan


Das Wort "Innsbrucker Energieentwicklungsplan" haut einen ja nicht gerade um. Daher ruft das Umweltreferat einen Ideenwettbewerb aus, um einen passenderen, vor allem eingängigeren Namen, zu finden.
Der Inhalt des Innsbrucker Energieentwicklungsplan ist leicht erzählt: Die Zukunft von Städten und Regionen liegt in der Energieautarkie. Dafür braucht es - unter anderem - energieeffiziente Gebäude und erneuerbare Energien, die vor Ort erzeugt werden.
Wer hat einen knackigen kurzen Begriff, der genau diese Komplexität runterbricht und zudem noch ein bisserl Power innehat?

Immer wieder Schäden durch Bauarbeiten






Leider passiert es immer wieder, dass bei Baumaßnahmen die ausführenden Firmen Bäume als Nebensächlichkeit betrachten. Das Gartenamt wäre eigentlich zwingend beizuziehen. Bei diesem Baum war das wieder einmal nicht der Fall. Die Fachleute des Gartenamtes tun ihr Bestes, um diesen Baum noch zu retten. Die Firma ist nun zu Schadenersatz verpflichtet. Das nützt nur dem Baum wahrscheinlich nichts mehr.


Vor der Unibibliothek


Zuerst wird eine neue Bibliothek gebaut. Auf dem Gelände waren vorher hunderte Radabstellplätze, die einfach ignoriert wurden. Dass die Bibliothek der Aufenthaltsort für Studierende ist, ist logisch. Daher hat es mich damals schon sehr verwundert, dass bei der ganzen schönen Architektur auf die Radfahrenden vergessen wurde. Vor der Bibliothek stapelten sich natürlich die Fahrräder, sodass vor allem für Menschen mit Behinderung kein gefahrloser Besuch möglich war. Nördlich der Bibliothek gibt es Abstellplätze, aber keinen Zugang ins Gebäude.
Nun hat die Univerwaltung die Notbremse gezogen und mit quietschgelb den Platz bemalen - ohne zu Fragen auch teilweise auf städtischem Grund. Und was passiert jetzt. Nun haben wir die Fahrräder auf dem Gehsteig, wo sie nicht hingehören, da dort die Haltestelle des Öffentlichen Verkehrs ist.
Neubauten sind schön und gut. Wenn dabei aber vergessen wird, wie die BesucherInnen herkommen und im studentischen Umfeld natürlich hauptsächlich mit dem Fahrrad gefahren wird, dann frage ich mich schon, ob beim Bauen weiter als bis zur Gebäudemauer gedacht wird.
Wir werden jedenfalls gemeinsam mit der Univerwaltung eine Lösung suchen.

Straßen- und Regionalbahn im Gemeinderat

Im letzten Gemeinderat gab es zum ersten Mal die "Aktuelle Stunde" (das ist eine Neuerung im Stadtrecht). Der Seniorenbund wählte das Thema Straßen- und Regionalbahn. Herr Kritzinger, Vertreter des Seniorenbundes, hat die Dimension der Straßen- und Regionalbahn aus seiner Sicht betrachtet und, meiner Meinung nach vollkommen richtig, darauf verwiesen, dass in einer immer älter werdenden Gesellschaft die Sicherung der Mobilität ein wichtiges politisches Ziel sein muss. Dass Erdöl endlich ist und unendlich teurer werden wird, wissen wir ja. Nur, so richtig angekommen ist es in unseren Köpfen noch nicht. Wir werden unsere Mobilität, die für das Wirtschaften, Freizeit, Versorgung nötig ist, auf neue Beine stellen müssen. Eine wichtige Maßnahme dafür ist die Straßen- und Regionalbahn. Die Straßenbahn ersetzt im Endeffekt die Linie O, die derzeit schon über 30.000 Fahrgäste täglich befördert. Die Regionalbahn nutzt streckenweise die gleichen Gleise wie die Linie O, verbindet aber zusätzlich die S-Bahn-Haltestellen Rum und Völs, um die Menschen aus dem Ober- und Unterland komfortabel weiterzubringen. Dass da noch eine Menge Arbeit und Gehirnschmalz notwendig sein wird, ist klar.
Übrigens: Für die Zufahrt zum Frachtenbahnhof konnte eine Lösung gefunden werden, die noch konkretisiert wird, bevor wir damit an die Öffentlichkeit gehen.

Straßenraum anders genutzt

Der engagierte Verein fairkehr setzt sich schon lange für eine Neubewertung des öffentlichen Raums ein und setzt seit einigen Jahren in Salzburg-Stadt Aktionen. Hier das Video von der heurigen Veranstaltung.



Die Zukunft der Patscherkofelbahn

Der Patscherkofel ist ein wichtiges Naherholungsgebiet und ein tolles Wandergebiet. Daher ist auch der Lift ein wichtiger Bestandteil für die Freizeitgestaltung. Nun hat, in üblicher Manier, Herr Schröcksnadel mit Drohungen herumgewachtelt, den Betrieb einzustellen, wenn die Stadt nicht flugs Geld der SteuerzahlerInnen bereitstellt. Nun ist es aber so, dass Tourismusverband und Stadt bereits vor der Drohung Angebote zur finanziellen Beteiligung bei der Sanierung gemacht hatten. Offenbar für Herrn Schröcksnadel zu wenig.
Nun wird an einer Lösung gearbeitet, die langfristig Zukunft hat und wirtschaftlich auf gesunden Beinen steht. Dieses "wenn ihr nicht zahlst, was ich will, dann dreh ich beleidigt den Lift ab"-Spiel muss endlich der Vergangenheit angehören.
Lustig finde ich ja, dass die ÖVP die Koalition als unfähig hinstellt und darauf verweist, dass bereits vor 2 Jahren das Problem bekannt war. Äh, wer war da in der Koalition und hätte eine Lösung ausarbeiten können?

Anbruggenfest war ein toller Erfolg


St. Nikolaus und Mariahilf sind lebendige Stadtteile und haben ein großes Potential, eine starke Entwicklung hinzulegen. Letzten Samstag konnten die Bewohnerinnen und Bewohner, die Kunst- und Kulturtreibenden und die Betriebe, zeigen, was in diesen beiden Stadtteilen steckt. Ich konnte leider erst gegen 21 Uhr zum Fest kommen. Trotzdem hat es wahnsinnig viel Spaß gemacht. "Anbruggen" wird nun im Zuge des Markenbildungsprozesses weiterentwickelt und ich bin schon sehr gespannt, welche Ideen und Vorschläge von den Leuten vor Ort eingebracht werden.

PS: einziger Wermutstropfen waren die Absperrungen in St.Nikolaus für die IVB-Busse, die ein hin- und herpendlen zwischen Waltherpark und Häuserzeile erschwerten.

Straßenkunst in Innsbruck am 16. Juni

Ein wichtiges grünes Anliegen ist und bleibt, Kunst und Kultur in allen Facetten Raum und Möglichkeit zu bieten, um sich entfalten zu können. Dazu gehört auch die Straßenkunst. Daher freut es mich besonders, dass bereits am 16. Juni das französischen Kulturinstitut in Kooperation mit verschiedenen Partnern von 11 bis 22 Uhr die verschiedensten Künstlerinnen und Künstler ihr Können darbieten dürfen - überall in der Innenstadt verteilt. Und mitten drinn mein Kollege Mesut Onay.

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