Nachhaltig wirtschaften beginnt im eigenen Haushalt

Viel wird über Nachhaltigkeit geschrieben und gesprochen. Eigentlich ist es ganz einfach: das eigene Handeln hinterfragen und auf die nächste Generation Rücksicht nehmen. Nicht alles lässt sich von einem Tag auf den anderen ändern, Schritt für Schritt können wir jedoch unser wirtschaften verändern.




Barrierefreiheit - Quo vadis in Innsbruck?

Gerade die Barrierefreiheit ist für alle Menschen ein wichtiger Faktor, und betrifft nicht nur Menschen mit Behinderungen.




Das Parkpickerl in Wien führt zu regen Debatten

In Wien ist die Aufregung momentan besonders groß. Die Wohngebiete sollen vom PendlerInnenverkehr freigeräumt werden, damit die dort lebenden Menschen endlich wieder mehr Platz bekommen. Es geht aber nicht nur um mehr Platz, sondern auch um Reduktion der giftigen Abgase und um Reduktion des Lärms. Im Standard ist ein interessanter Artikel zur allgemeinen Problematik. Ich hätte es jetzt nicht so hart formuliert, aber dem Grundgedanken kann ich mich anschließen.



Uns stinkt's - Graßmayrkreuzung

Ende der 80er Jahre wollte man das Herzog-Otto-Ufer 4spurig ausbauen - mit Auskragung über den Inn und das im Weg stehende Haus, in dem jetzt die Tapas-Bar drinn ist, abreißen. Damals sind die Innsbruckerinnen und Innsbrucker aufgestanden und haben gesagt: Jetzt reicht's.

Ziehen wir doch bei der Graßmayrkreuzung eine Schleife ein. Setzen wir ein ExpertInnenteam mit den BürgerInnen zusammen und entwickeln wir den Südring gesamthaft.

Mit folgender Zielformulierung:
- Abgasreduktion
- Lärmreduktion
- gleichberechtigte Verteilung für Fuß-, Rad-, Öffi- und Autoverkehr
- unter Einbindung der Autobahn für den Durchzugsverkehr

Den geringen Zeitverlust können wir uns leisten. Schließlich wird an der Kreuzung seit den 90er-Jahren herumgeplant. Hier geht es noch zu weiteren Infos.




Sicherheitszentrum hoffentlich auf Schiene

Am Dienstag fanden noch die letzten Beratungen zur Errichtung eines Sicherheitszentrums und damit ein Zusammenführen der über die Stadt verstreuten Polizeieinrichtungen statt. Nächste Woche kommt die Vorentscheidung in den Gemeinderat, sodass alle 40 StadtvertreterInnen darüber abstimmen können, ob die Stadt Innsbruck weiter für das Sicherheitszentrum verhandeln soll.
Die Stadt Innsbruck hätte ein interessantes Gelände im Stadtteil Saggen, das mit einem Partner genau dafür entwickelt werden könnte. Dafür brauchen wir aber noch das Ministerium an Bord. Die sind etwas zäh als Verhandlungspartner - einmal so, ein andern mal die Gegenrichtung.
Sollten wir es schaffen, das neue Sicherheitszentrum im Saggen bauen zu können, werden zwei interessante Flächen im innerstädtischen Bereich für Wohnbau frei. Die können wir uns hoffentlich schnappen. Da diese der Bundesimmobiliengesellschaft gehören, steht die Stadt dem nächsten zähen Verhandlungspartner gegenüber.
Da ich nun die Verhandlungen und das Hin und Her schon länger direkt mitbekomme, wundert es mich überhaupt nicht mehr, wenn manche Sachen so langsam vorangehen. Je weiter die Verhandlungspartner von Innsbruck entfernt sind, desto mühsamer sind Entwicklungen im Sinne der Stadt Innsbruck.

30 Jahre Frauen helfen Frauen

Letzte Woche konnte der Verein Frauen helfen Frauen sein 30-Jahr-Jubiläum feiern. Der Verein leistet viel kostbare und wichtige Arbeit für Frauen in Notsituationen. Ja, und leider ist es immer noch notwendig, dass es viele helfende Hände gibt, um in schweren Zeiten Frauen beizustehen - sei es bei Gewaltsituationen in der Familie, sei es bei Scheidungen oder sei es bei starken psychischen Belastungen im Arbeitsumfeld.
Herr Thomas Müller, Kriminalpsychologe, hielt einen interessanten und aufklärenden Vortrag bezüglich Erkennen von Gewaltsituationen bereits im Vorfeld, um den Mitarbeiterinnen des Vereins noch besseres Handwerkszeug in die Hand zu legen. Sich anbahnende Gewalteskalation frühzeitig zu erkennen und die Frauen unterstützen zu können, ist eine der wichtigen Aufgaben des Vereins.
Ich wünsche dem Verein noch viel viel Kraft und Energie. Ich wünsche mir auch, dass wir endlich eine Gesellschaft haben, in der diese Unterstützung gar nicht mehr notwendig wäre - das bleibt aber wohl ein Wunsch.

Wohnen in Innsbruck wird immer teurer

Die aktuellen Zahlen lassen auf eine satte Immobilienblase rückschließen. Mit realen Werten hat der Preisanstieg (auch in den letzten Jahren) nämlich nichts mehr zu tun.
Bei Eigentum ist Innsbruck am teuersten. Im Durchschnitt sind 3.800 Euro pro Quadratmeter hinzulegen. Aber auch bei den Mieten sind Steigerungen jenseits des realen Wertes festzustellen. Seit 2008 sind die Mieten pro Quadratmeter um knapp 37 % gestiegen.
 Unere Bemühungen, mindestens 2000 Wohnungen für den sozialen begünstigten Wohnbau in den nächsten 6 Jahren auf die Füße zu stellen, sind da nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Ich kann da nur mehr zynisch anmerken: Hoch lebe die Spekulation.

Ideenwettbewerb Patscherkofelvorplatz



Im Jänner 2012 rief die vorherige Koalition in Innsbruck einen geladenen Ideenwettbewerb für den Vorplatz der Patscherkofelbahn in Igls aus. Die Ergebnisse und das Siegerprojekt wurde am Freitag den Iglerinnen und Iglern vorgestellt. Igls ist ein rühriger Stadtteil und dementsprechend hoh war auch das Interesse.
Hoh war auch das Interesse, das Gemeinderat Federspiel an den Tag legte. Geldverschwendung, Budgetüberschreitung etc. wurde gleich medial verbreitet.
Fakt ist: Es ist ein Ideenwettbewerb. Wir sind noch weit weg von einer Umsetzung. Und schon gar nicht wird jetzt umgesetzt, wo wir noch überhaupt nicht wissen, wie die Zukunft der Seilbahn auf den Patscherkofel aussieht. Im Jänner 2012 konnte die damalige Koalition allerdings nicht wissen, dass der Besitzer der Seilbahn, Herr Schröcksnadel, dermaßen um sich schlagen anfängt und der Stadt Innsbruck lapidar mitteilen wird, dass er die Bahn einstellt, sofern nicht Steuergelder zu ihm fließen. Die budgetierten Mittel sind eine Voranmeldung, quasi ein Bekenntnis, dass mit dem Platz, der derzeit einen 70er-Jahre Charme ausstrahlt, gestaltet werden soll. (sollte eigentlich Herr Gemeinderat Federspiel wissen, schließlich saß er in den 90er Jahren selbst in der Koalition). Die tatsächlichen Kosten können vor einem Wettbewerb schwer ermittelt werden. Schließlich weiß man ja noch nicht, was für Ideen daherkommen.
Sollte die Zukunft der Patscherkofelbahn im Jahr 2013 geklärt werden können, dann können wir uns auch an die Umsetzung machen. Ich finde den Vorschlag des ArchitektInnenteams Schwärzler&Schwärzler und Tuscher gut gelungen. Er bietet ausreichend Platz, um va. für Kinder und Jugendliche Veranstaltungen zu machen. Gleich nebenan gibt es nämlich einige Trendsportplätze, die auch sehr gerne und viel von Kindern und Jugendlichen genutzt werden. Das Gebäude, von Architekt Feßler in der Zwischenkriegszeit errichtet, kommt auch mehr zur Geltung. Man kann nicht mehr direkt zum Eingang fahren. Vielleicht ist das der große Aufreger. Aber Erwachsene werden doch bitteschön auch einmal ein paar Schritte zu Fuß gehen können.

Tempo 100 auf der Autobahn in Tirol

Seien wir doch ehrlich. Untertags kann man eh nicht mehr fahren - außer ein paar Kilometer, bevor man aufgrund des vielen Verkehrs eh wieder von 130 km/h runter muss. Die Inntalfurche ist Luftsanierungsgebiet. Viele Faktoren führen dazu: starker LKW-Verkehr, starker Autoverkehr und der Hausbrand entlang der Strecke tut sein übriges. Die EU hat das sektorale Fahrverbot vor einiger Zeit gekippt. Eine der Begründungen war: zuerst Hausaufgaben machen, dann dürfen auch Beschränkungen her. Eine der Hausaufgaben ist: Tempo 100 auf der Autobahn. Ich bin der Meinung, dass die Mehrheit der Tirolerinnen und Tiroler schon längst auf Tempo 100 eingeschwenkt sind. Die SPÖ will Tempo 100 einführen. Das kratzt die ÖVP aber nicht. Sie besteht weiterhin auf Freie Fahrt für Freie Bürger - in dem Fall 130 km/h für ein paar Sekunden Glücksmomente. Ich bin mal gespannt, ob sich die SPÖ, der Juniorpartner der Tiroler Koalition, durchsetzen kann.

1st Tyrolean independent film festival in Innsbruck

Letztes Wochenende fand im Metropolkino das 1st independent film festival in Innsbruck statt. Ich habe es noch am Montag Abend geschafft, den letzten Kurzfilmblock anzusehen. Es wurden gute Kurzfilme abseits der Hollywood Blockbuster gezeigt. Hervorragend. Ich kann den beiden Initiatoren nur gratulieren und freue mich schon auf das nächste Mal.

Endlich wieder fit

Das kommt davon, wenn man einen grippalen Infekt zu ignorieren versucht -:) Letzte Woche hat es mich dann endgültig ins Bett geworfen. Trotzdem war einiges los, sodass heute und morgen alles in den Blog kommt.

Treffen des Rates der Regionen und Gemeinden Europas


Alle drei Jahre treffen sich die Mitglieder des Rates der Regionen und Gemeinden Europas (am Bild die Österreich-Delegation). Diesmal fand das Treffen in Cádiz, Andalusien, statt. Ich war heuer das erste Mal dabei und es war wirklich spannend. Neben Vorträgen und Diskussionen spielt sich ein Teil auch über die Vernetzung mit BürgermeisterInnen aus anderen Städten ab. Die Hauptthemen waren Dezentralisierung und Demokratie, Bürgerbeteiligung und Integration der verschiedenen Generationen.

Wer sich bisschen einlesen möchte, wie der Rat der Regionen und Gemeinden Europas aufgebaut ist, findet hier näheres.

Liebesschlösser in Innsbruck - herzlich willkommen

Heute konnte endlich das neue, stabile Gitternetz am Hans-Psenner-Steg für Liebesschlösser montiert werden. Nun können die Verliebten ihr romantisches Ritual auch in Innsbruck durchführen. Begonnen hat ja alles beim Innsteg. Leider war dort das Gitternetz nicht geeignet, um viele Liebesschlösser zu halten. Damit die Verliebten den Hans-Psenner-Steg auch finden, kommt am Innsteg selbst noch eine Hinweistafel hin. Das Praktische am derzeitigen Angebot ist auch, dass wir es noch um einiges verlängern können, sollte der derzeitige Platz nicht ausreichen. Ich wünsch den Verliebten viel Spaß beim Anbringen ihrer Schlösser.



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