Lifting für die Meranerstraße

Die Meraner Straße hat in den letzten Jahren stark unter massiven und großen Baustellen gelitten. Damit dieser Straßenraum mit seinen schönen Häusern und Geschäften, endlich wieder mit Leben gefüllt wird, haben wir uns Gedanken gemacht, wie wir diese Straße aufwerten können. Es stehen ja noch Kanalbauarbeiten an und genau das nehmen wir uns zum Anlass, nicht einfach zu asphaltieren und den Status quo herzustellen. Im Herbst 2013 können wir mit der Aufwertung dieser Straße beginnen - im ersten Schritt von der Maria-Theresien-Straße bis zur Erlerstraße. Um eine Einheit zu schaffen, wird diese Straße analog der südlichen Maria-Theresien-Straße gestaltet. Zusätzlich kommen 8 Bäume und einige Radabstellplätze. Die Meraner Straße hat es sich wahrlich verdient.



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PS: Die ÖVP zückte im Stadtsenat das Minderheitenvotum. Mit diesem Votum muss das behandelte Thema zwingend in den Gemeinderat. Dafür braucht es mindestens 2 Stadtsenatsmitglieder. Normalerweise macht man das, wenn man mit dem Akt nicht einverstanden ist und im Stadtsenat mit Nein stimmt. Die ÖVP macht das anders. Sie sagte Ja. Die Logik versteh ich zwar nicht, aber ich muss ja nicht alles verstehen -:)


Preis der Kulturen ging ans Integrationshaus

Viel Engagement, viel Ehrenamt, viel Leistung für Menschen - das gibt es im Innsbrucker Integrationshaus. Und dafür bekamen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch eine Auszeichnung. Der Preis der Kulturen ist nicht nur ein Dankeschön der Stadt Innsbruck, sondern wird auch mit 3000 Euro unterstützt. Es freut mich besonders, dass heuer das Integrationshaus die Auszeichnung erhielt.


Bei der feierlichen Übergabe des Preises stellten sich mein Kollegen Gerhard Fritz und Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer klar und deutlich den Aussagen mancher politischer Parteien in Innsbruck entgegen. Vorurteile und Rassismus haben in unserer vielfältigen und bunten Stadt nichts zu suchen.

Nette Aktion zur Straßenbahn-Eröffnung

Meine Kolleginnen und Kollegen empfingen die neue Straßenbahn letzten Freitag mit einer netten Aktion. Das hat uns in der Straßenbahn sehr gefreut.




Graßmayrkreuzung, die xte Diskussion


Wieder einmal ging es im Gemeinderat hoch her. Die Graßmayrkreuzung wurde zum xten Mal diskutiert. Wobei diskutieren etwas zu weit gefasst wäre. Es wurden Standpunkte ausgetauscht und die Bösen waren wieder mal wir Grüne. Ich kann damit leben. Ich finde dieses Restflächenproduktionsbauwerk für grundlegend falsch. Innsbruck hat sich wirklich was Besseres verdient.

Ich möchte noch ein Zitat des AUT hier veröffentlichen, das die Problematik sehr genau auf den Punkt bringt (7.12.2012):
"Der Südring als urbaner Raum hat ein Problem, das steht außer Zweifel, aber unserer Meinung nach löst das vorliegende Projekt dieses nicht nachhaltig. Insofern wäre es sinnvoll, wenn man über eine alternative und zeitgemäße Lösung nachdenken könnte, die den Südring als urbanen Lebensraum denkt, dem Auto planlich eine untergeordnete Rolle zuweist und der alternativen Mobilität räumlich jene Hauptrolle zugesteht, die sie in Zukunft faktisch haben wird. Denn die Stadt der Zukunft ist keine, die das Auto zum Primat der Planung macht und aus der Perspektive des Lenkrades gestaltet wird."

Die neue Straßenbahn fährt endlich über den Inn

Letzten Freitag war es endlich so weit. Die neue Straßenbahn fährt über den Inn. Auf der Brücke wurden wir mit einem kleinen Feuerwerk empfangen und eine Musikkapelle spielte auf. Nach der Eröffnungsfahrt zum Gymnasium gab es noch eine kleine Feier.


Endlich sind wir ein Stück weiter. Es gibt natürlich noch Kinderkrankheiten, die wir nun Stück für Stück aus dem Weg räumen werden. Während der Feierlichkeiten konnte ich immer wieder beobachten, dass sich Autofahrende in den Haltestellenbereich verirrten. Ein kleines Stück Geh-/Radweg fehlt auch noch. Da der Grundstücksbesitzer diese paar Quadratmeter nicht hergeben will und recht hoch pokert, wird es noch bis Frühjahr 2013 dauern, dass wir den Lückenschluss hinbekommen. Auch die Ampelschaltungen zur Bevorrangung der Straßenbahn müssen noch optimiert werden.Trotz allem, ich habe eine Riesenfreude damit.



Budget 2013 der Stadt Innsbruck

In den nächsten zwei Tagen wird auf diesem Blog nichts los sein. Wir haben Budgetdebatte. Auf der Innsbrucker Grünen Homepage wird das Budget dann auch veröffentlicht. Ein umfangreiches Zahlenwerk, das etwas anders tickt als in der Privatwirtschaft. Wir sind recht zufrieden mit diesem Gesamtwerk, da es eine klare grüne Handschrift zeigt.




Freie Tanzszene präsentierte sich auf der Straße

Wir haben in Innsbruck viele verschiedene Tanzgruppen mit den unterschiedlichsten Schwerpunkten. Früher gab es das absurde Tanzschulgesetz, das die freie Szene in Schach hielt und alles abseits des etablierten Tanzschulunterrichts verbot. Diese Zeiten sind Gott sei Dank vorbei. Mit viel Engagement und Spaß sind seitdem die unterschiedlichsten Tanzgruppen entstanden. Letzten Samstag präsentierten sich die verschiedenen Stilgruppen in Innsbruck und machten wirklich Lust, sich spontan einzuklinken.



Rote Ampel in einer der größten sozialen Wohnanlagen der Stadt

Kommende Woche müssen/sollen noch die Beschlüsse für die Straßenbahn/Regionalbahn Richtung Ost und West getätigt werden. Die SPÖ findet, dass es die Linie O nicht mehr in der Peerhofsiedlung braucht. Die Menschen (ca. 600 Wohnungen) sollen mit Bus zur Uni herunter geführt werden und dann in die Straßenbahn einsteigen. Das ist ein massiver Komfort- und Zeitverlust für die mehr als 1.300 Menschen dieser Wohnanlage. Eine kurzsichtige Entscheidung von einer Partei, die von Anfang an alle Beschlüsse zur Straßen-/Regionalbahn gut geheißen hat und mitbeschloss und maßgeblich als ehemals Ressortzuständige für die Umsetzung eintraten. Ich kann da nur mehr den Kopf schütteln.

Dazu noch ein interessantes Kommentar auf provinnsbruck

Neue Beleuchtung bei den IVB-Wartehäuschen


Eine bessere Beleuchtung in den Nachtstunden schafft Sicherheit. Mit neuer LED-Technologie werden nun vor zu die Haltestellenbeleuchtungen der IVB ausgetauscht, sodass das Warten in Dämmerlicht sein Ende hat. Mit Frühjahr 2013 sollten dann alle Haltestellen neu ausgerüstet sein. Außerdem können mit der neuen Beleuchtung die Fahrpläne besser gelesen werden. Somit ist wieder ein Schritt zu mehr Service des Öffentlichen Verkehrs gemacht.

PS: Die IVB hat mir dankenswerterweise das Bild zur Verfügung gestellt.



eMorail - ein interessantes Modellprojekt

Das Fahrzeug ist ja eigentlich ein Stehzeug. Das Auto ist bequem, aber ineffizient. Die Ineffizienz kostet aber viel Geld, nicht nur den Autofahrenden selbst, sondern auch der Allgemeinheit, die die volkswirtschaftlichen Kosten zu tragen hat. Daher finde ich dieses Modellprojekt ganz interessant. Mal schauen, wie gut es angenommen wird und wie die Rückmeldungen der NutzerInnen sind.




Öffentlicher Verkehr - es tut sich was im ganzen Land

Der untentstehende Artikel zeigt auf, dass die Menschen umzusteigen beginnen. Die Wege, die schnell und zügig mit dem Bus/der Bahn erledigt werden können, werden angenommen. Die Wege, wo es noch ein Auto braucht, weil man schwere Dinge transportiert oder weil die Verbindung von A nach B nicht passt, werden mit diesem bewältigt. Es geht um Alltagswege, die durch den Öffentlichen Verkehr ersetzt werden können, sofern natürlich die Verbindung dem eigenen Bedürfnis entspricht.
Das Land Tirol nimmt einiges Geld in die Hand, um den Öffentlichen Verkehr serviceorientiert auf die Füße zu stellen. Es gibt noch einiges nachzurichten, aber die Richtung stimmt. Und das freut.


Winter bringt Verbesserungen für Pendler
Am 9. Dezember tritt der Winterfahrplan für den Öffentlichen Verkehr in Kraft. Er bringt mehr Sitze für Bahngäste aus dem Oberland und bessere Verbindungen für Telfs, Sellrain und das Villgratental. Auch eine Echtzeit-Info für Handy und PC kommt.
Große Umwälzungen sind im neuen Fahrplan nicht vorgesehen - heißt es beim Verkehrsverbund Tirol (VVT), wohl aber einige Änderungen. Überfüllte Pendler-Züge haben zuletzt immer wieder für Kritik gesorgt. Hier soll es zumindest zwischen Landeck und Innsbruck mehr Sitzplätze geben, sagt der zuständige Landeshauptmannstellvertreter Anton Steixner.
Wir werden hier insgesamt 400 Sitzplätze mehr zur Verfügung stellen und teils Doppelzüge einsetzen, damit die Leute sicher einen Sitzplatz bekommen. Wir freuen uns, wenn mehr Leute mit den Zügen fahren, aber wir müssen auch schauen, dass sie einen Platz bekommen“, so Steixner. Im Oberland sei das Problem größer und deshalb löse man es jetzt dort, die Entwicklung im Unterland werde man im Auge behalten.
Bessere Verbindungen im Sellrain und im Villgratental Auf der gesamten Strecke vom Kühtai bis nach Innsbruck über Kematen und Völs werden künftig mehr Buskurse angeboten. Demnächst gibt es im Winterfahrplan neun Verbindungen mehr pro Werktag. Verstärkt wird vor allem das Angebot abends 17.00 Uhr. Außerdem verkehrt künftig ein Nightliner im Sellrain.
Verbesserungen gibt es auch in Osttirol. Im Villgraten- und Winkeltal wird die Frequenz eine Woche nach Fahrplanwechsel erhöht bzw. die Strecken verlängert. Im Winkeltal gibt es im Winter morgens und abends zusätzliche Busse.
Verspätung am Handy-App sehen Gleichzeitig mit dem Fahrplanwechsel startet auch die neue VVT-Echtzeitinfo. Über Internet kann dabei abgerufen werden, wann genau ein bestimmter Bus etwa bei einer Haltestelle ankommt oder ob es Verspätungen gibt, erklärte VVT-Chef Jörg Angerer. „Sie können sich die Haltestellen einstellen, die für Sie wesentlich sind. Wir denken da z.B. an eine Hotelrezeption, die sich das einstellen könnte für die Haltestellen vor dem Haus.“ 85 Prozent aller öffentlichen Verkehrsmittel in Tirol sind von dem System erfasst, weitere Busse sollen nachgerüstet werden.
50 Millionen Euro pro Jahr investiert das Land in öffentliche Verkehrsverbindungen, dazu kommen weitere Millionen für Bahnhöfe, Haltestellen oder die Fahrgastinformation. Ständig steigende Fahrgastzahlen würden die Entwicklung bestätigen, so der VVT am Donnerstag.

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