Bewuchspflege entlang des Innufers

2009 herrschte große Aufregung entlang des Inns (Berichte auf meinem Blog). Die Motorsägen des Forstamtes mähten ganze Abschnitte ab. Nach längerem hin und her hatte meine Kollegin Uschi Schwarzl es geschafft, die Rodungen zu stoppen. Die Stadt hat damals etwas ihre Kompetenzen überschritten. Die Innufer unterstehen dem Land Tirol, übertragen durch den Bund (der Inn ist als Bundesgewässer ausgewiesen). Der Ärger war natürlich groß.

Nun gibt es ein neues Uferpflegekonzept. In drei Bereichen (Sieglangersteg, Karwendelbrücke und im Bereich des Finanzamtes als Pilotprojekte) wird gemeinsam mit dem Land "aufgeforstet". Die Weiden, die schnell und stark wachsen, müssen herausgenommen bzw. zurückgestutzt werden. Dazwischen werden schöne Laubbäume gepflanzt. Im Vordergrund steht die Entwicklung des Flussraums, der möglichst hochwassersicher, aber auch ökologisch wertvoll sein soll.

Dieses Projekt wird personell und finanziell durch den Bund mitgetragen und ist über Jahre gesichert. Das freut besonders. Weil nur pflanzen und einfach dann wachsen lassen, bringt es nicht. Die stärkeren und schneller wachsenden Sträucher/Bäume würden die langsam Wachsenden niederdrücken und nicht aufkommen lassen. Ein Dank auch an alle Dienststellen, die sich hier ins Zeug gelegt haben und einem tollen Projekt für die Innsbruckerinnen und Innsbrucker Leben eingehaucht haben.

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