Feinstaubentwarnung für das Jahr 2012

Zuerst muss ich mich entschuldigen, dass so lange nichts mehr auf meinem Blog los war. Ich habe mich über die Feiertage in Internetabstinenz geübt -:) Jetzt geht es aber wieder los und es kommen wieder laufend Berichte.

Ein wichtiges Gesundheitsthema ist natürlich die Feinstaubproblematik. Für 2012 gab es in den letzten Tagen Entwarnung. Dank gutem Wetter sank die Belastung unter die gesetzten Grenzwerte. Wir können uns aber nicht immer auf das gute Wetter verlassen. Ich habe mir die Überschreitungstage seit 2002 angesehen. Jänner und Feber sind die Monate, in denen die Belastung steigt. Klar, da wird es so richtig kalt, die Inversionswetterlage nimmt zu. Je nach Jahr kommen März, November und Dezember noch dazu.

Mit den gesetzten Grenzwerten hab ich so meine liebe Müh und Not. Bei mehreren EU-Kongressen zum Thema Feinstaub & Co waren selbstverständlich auch Umweltmediziner, die ihre Vorträge hielten. Für die gibt es die Grenzwerte nicht, dh. jede noch so kleine Belastung schädigt die Gesundheit. Einen Teil werden wir wahrscheinlich immer ertragen müssen. Je weniger jedoch die Konzentration an Feinstaub ist, desto besser ist es für uns. 

Von einer Entwarnung der Gesundheitsbelastung sind wir weit entfernt. Wir hatten 2012 einfach nur Glück. Handeln ist angesagt, damit es erst gar nicht so weit kommt. Einen Weg haben wir mit 2013 nun beschritten - die Hausbrandproblematik. Mit dem Geld für den Energieentwicklungsplan können wir da einiges - allerdings nur schrittweise - erreichen. Wir bräuchten um einiges mehr Geld, um schneller voranzukommen und bei Sanierung und Umstellung des Energiesystems gleichzeitig ansetzen zu können. Ich liebäugle ja immer noch mit den Geldern für die Graßmayrkreuzung. Mit diesen vielen Millionen könnten wir ein unglaubliches Fördersystem bereitsstellen, das die Umstellung für die Innsbruckerinnen und Innsbrucker sehr erleichtern würde. Aber, ich befürchte, da ist der Zug der alten Politik abgefahren.

Der nächste Schritt ist das "Mobil21"-Projekt. Wir brauchen dringend ein zukunftsweisendes Mobilitätskonzept mit dem Land Tirol gemeinsam. Mobilität ist ein Grundbedürfnis in unserem Gesellschaftssystem. Ich möchte nicht, dass irgendwann die Menschen ihr Mobilitätsbedürfnis nicht mehr befriedigen können, weil das System zu teuer wird. Da braucht es verzahnte Mobilität, die wir in der Politik vorausschauend einklinken müssen. Für personelle und finanzielle Ressourcen habe ich im Budget gesorgt, sodass wir 2013 mit der Konzepterstellung beginnen können.






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