Lärm bedeutet Stress

Lärmbelastung wird immer noch sehr unterschätzt, obwohl vor allem Dauerlärmbelastungen der Gesundheit sehr abträglich sind. Daher gibt es auch schon länger von der Europäischen Union die Vorgabe, Lärm als Krankmacher anzuerkennen und dementsprechende Handlungen folgen zu lassen.
Das Anliegen ist hehr, nur bekommen die Städte und Gemeinden in Österreich wenig Handlungsmöglichkeiten in die Hand. Eine Möglichkeit zB. den Lärm entlang von Landesstraßen im Stadtgebiet zu reduzieren, wäre zB eine 30er-Beschränkung für den Auto/Bus/LKW-Verkehr. Aber, da sagt das Land gleich Nein, weil ja die Leichtigkeit, Flüssigkeit und Sicherheit dieser Verkehrsart leiden würde. Ja, das stimmt. Aber was ist höher zu bewerten. Die Reduktion der Belastung der Menschen oder die Geschwindigkeit. Das ist natürlich eine sehr emotionale Sache, das ist mir schon klar. Die einfachste Variante ist, Lärmschutzfenster zu fördern - dh. die passive Variante. Das wird ja auch von Städten und Gemeinden (auch in Innsbruck) oft gemacht. Nur, ich bin der Meinung, es ist sinnvoller, auch bei der Lärmquelle anzusetzen und nicht nur bei der passiven Variante. Lärmschutzfenster sind eine gute Sache, als alleinige Maßnahme ist mir das zu wenig. Natürlich betrifft das auch den Zuglärm und den Fluglärm. Auch diese beiden Lärmquellen sind nicht außer Acht zu lassen. DIE Lösung zur Entlastung der lärmgeplagten Menschen habe ich jetzt leider auch nicht parat.
Daten haben wir mittlerweile quer über Österreich genug. Wen es interessiert, kann sich hier mal auf die Bundesseite einklinken.

Blog-Archiv