Was ist in unserer Stadt los?

So weit sind wir nun schon in Innsbruck. Eine Frau, die Kopftuch trägt, wird in einem Lokal beschimpft und tätlich angegriffen. Wo sind wir denn? Als ich von diesem Vorfall erfahren habe, hat es mir die Nackenhaare aufgestellt. Diese Geschichte erinnert mich an vergangen geglaubte Zeiten. Es ist beschämend, wenn sich selbsternannte Richter aufspielen. Solchen Angriffen ist klar und deutlich entgegenzutreten.

Unsere Stadt ist vielfältig und bunt. Unsere Bundesverfassung schützt die Vielfalt der religiösen Bekenntnisse. Die Stadtregierung hat ein klares Bekenntnis und Ziel: das friedliche Zusammenleben und den freundschaftlichen Austausch unter den verschiedenen Religionen und Kulturen zu fördern und zu verteidigen.
Stadtrat Gerhard Fritz verurteilt diesen Angriff aufs Schärfste und hat sich bereits im Namen der Stadtregierung bei der Betroffenen entschuldigt.

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