Bürgerinitiative "Radfreundliches Innsbruck" an erster Hürde gescheitert

Anlässlich der sehr emotional geführten Debatte im Gemeinderat im letzten Jahr zum Fahrradverbot in der Maria-Theresien-Straße, das die Mehrheit im Gemeinderat unbedingt haben will, machten sich die JUSOs (Junge SozialistInnen) auf den Weg, um eine Befragung der Innsbrucker Bevölkerung einzuläuten. Als ersten Schritt braucht es dafür 200 UnterstützerInnen mit Hauptwohnsitz in Innsbruck. An dieser Hürde sind die JUSOs nun leider gescheitert, weil einige UnterstützerInnen nicht aus Innsbruck sind. Ich finde die Initiative aber wichtig und gut.

Warum ich das gut finde? Es gibt keinen rationalen Grund, das Fahrradfahren in der Maria-Theresien-Straße zu verbieten. Es sind emotionale Gründe, die politisch aufgeschaukelt werden, um daraus Kleingeld zu schlagen. Als Argument wird immer wieder der Schutz der FußgängerInnen vorgeschoben. Eigentlich geht es den ProponentInnen des Fahrradverbots ausschließlich um eines: das Fahrrad an sich und die BenützerInnen schlecht zu reden.

 Daher, bitte noch einmal einreichen und diesmal auf alles Formalrechtliche aufpassen.

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